Blankenburg am Harz – Die Burgruine Regenstein

Bild: Das Alte Schloss Reinstein oder Regenstein. Stich von Matthäus Merian aus den Jahren 1654/1658. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 11. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAuf einem weithin sichtbaren exponierten Sandsteinrücken in den Nähe der Stadt Blankenburg im Nordharz befinden sich die Reste einer in den Fels gehauenen Burg- und Festungsanlage, der Regenstein. Eine erste Nutzung des Berges als Burganlage geht bis in das 11. Jahrhundert zurück. 1197 nennt sich ein Graf Konrad I. erstmals nach dem Regenstein und begründet so das Geschlecht der Regensteiner. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Regenstein baulich stark erweitert. Die Burg hatte danach eine Ausdehnung von 17500 Quadratmetern. Im 14. Jahrhundert hatten die Grafen von Regenstein beherrschende territoriale Machtposition im Nordharz. Durch permanente Fehden mit dem Halberstädter Bistum kam es jedoch schnell zum Ruin des Regensteiner Grafengeschlechts.

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Rammelburg – Eine kurze Geschichte des Schlosses im Unterharz

Bilder: Impressionen vom Schloss Rammelburg.

Letzte Änderung am 30. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeFährt man auf der Bundesstraße B242, der Harzhochstraße, in Richtung Harzgerode, so fällt im Unterharz zwischen dem Ort Saurasen und der Abzweigung nach Wippra das inmitten bewaldeter Berge malerisch gelegene Schloss Rammelburg auf. Der Hof des hoch über dem Flüsschen Wipper gelegenen Schlosses Rammelburg, das sich im Stil der Renaissance präsentiert, weist die Form eines unregelmäßigen Viereckes auf. Von ursprünglich zwei Bergfrieden ist lediglich einer erhalten, der heute als Uhrenturm dient. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloss in den Jahren zwischen 1901 und 1903, nachdem es 1894 teilweise einem Brand zum Opfer gefallen war.

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