Der Flacianische Streit oder der Streit um die Erbsünde und die Grafschaft Mansfeld

Bild: Portrait des Cyriacus Spangenberg. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 5. Januar 2013 von Es erscheint uns heute fast unglaublich, worüber unsere Altvorderen am Beginn der Neuzeit in erbitterter und unversöhnlicher Weise stritten. Eine dieser großen Unstimmigkeiten war der Streit über die Erbsünde, der mit Vehemenz und großen Opfern geführt wurde. Der Streit um die Erbsünde ist nicht ganz einfach zu erklären und zu verstehen.

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Der Siebenjährige Krieg und die Bürden der Menschen im Unterharz

Bild: Der preußische General Friedrich Wilhelm von Seydlitz in der Schlacht bei Rossbach. Ausschnitt aus einem Gemälde eines unbekannten Künstlers. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten Ecke„Aber ach! Wie schrecklich ist des Krieges Bild! Flammende Städte, und zu Steinhaufen nieder getrümmert! Verheerte Länder, in welchen die Dörfer von Menschen leer… Thränende Augen! Blutende Wunden! verstümmelte Glieder zu Tausenden! … Gemißhandelte, Barbarisch Gemißhandelte! Geplündert und nackend gemachte zu Tausenden! … Was düncket uns bey dem Anblick dieses Schauplatzes unserer Zeiten? Es sind doch keine Bilder ohne Wesen. Es sind von uns selbst erlebte Begebenheiten, unser Auge hat sie gesehen. Unser Ohr hat sie gehöret.“ Der Bäckermeister Abelmann aus Hannover kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. (Quelle /1/).

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Im Königreich Westphalen – Die kleine Harzgemeinde Wippra wird widerwillig Hauptstadt eines Kanton

Bild: Die Gaststätte Schieferhaus in Wippra. Hier waren einst auch das Amtsgericht und das Gefängnis untergebracht. Render © 2012 by Birk Karsten Ecke.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEine kurze Reise durch die Zeit: Über das Königreich Westphalen Das Königreich Westfalen – oder in der zeitgenössischen Schreibweise Westphalen – wurde nach dem Frieden von Tilsit1 im Jahre 1807 durch den französischen Kaiser Napoleon Bonaparte gegründet. Napoleon Bonaparte wollte mit seinem „Royaume de Westphalie“ einen Modellstaat gründen, der politisch, administrativ und militärisch unter vollständiger Kontrolle Frankreichs stand und nach seinem Willen eine Vorbildwirkung für weitere deutsche Länder haben sollte. Das Gebiet umfasste in seiner Blütezeit in den Jahren zwischen 1811 und 1813 eine Fläche von mehr als 45.000 Quadratkilometer und war damit etwa so groß wie heute Niedersachsen. Gebildet wurde es aus vormals preußischen Gebieten westlich der Elbe, Teilen von…

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Wilhelm von Humboldt und Hettstedt-Burgörner

Bild: Das Humboldt-Schlösschen zu Hettstedt-Burgörner.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEinleitung – Das Gut Burgörner Burgörner – im Tal der Harzwipper gelegen und heute ein Stadtteil der viel größeren Stadt Hettstedt – wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte schon im 14. Jahrhundert zur Grafschaft Mansfeld. Die Bewohner Burgörners waren seinerzeit Bauern, die aber wegen der Nähe zum Kupferberg und zu Hettstedt schon Kontakt zum Bergbau und den Kupferhütten hatten. 1723 legte der aus Leipzig stammende Kaufmann Johann Schwabe in Burgörner den Grundstein der Kupferkammerhütte – heute als ehemalige Bleihütte bekannt.

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Die Feier zum 700-jährigen Jubiläum des Mansfelder Kupferschieferbergbaues im Jahre 1900 in Eisleben – Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. gibt sich schweren Herzens die Ehre

Bild: Die elektrische Kleinbahn auf dem Markt von Eisleben. Fotografie von Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Vorbereitungen zum Fest Erste Planungen für die Jubelfeier In den ersten Monaten des Jahres 1900 wurde seitens der MANSFELDSCHEN KUPFERSCHIEFERBAUENDEN GEWERKSCHAFT der Beschluss gefasst, das 700-jährige Bestehen des Kupferschieferbergbaues und des Hüttenwesens feierlich zu begehen. An den Feierlichkeiten sollten nach dem Willen der Deputierten der Gewerkschaft auch Kaiser Wilhelm II von Preußen und seine Frau Auguste Viktoria teilnehmen. Kaiser Wilhelm II. hatte sehr konservative Ansichten bezüglich der Monarchie, und so verbot sich wegen der nach wie vor herrschenden Standesschranken eine direkte Kontaktaufnahme der Mansfeldschen Gewerkschaft mit seiner Majestät. Der Deputierte Graf von Hohenthal musste sich daher – trotz seiner Stellung als Adeliger – erst umständlich mit dem Oberhofmarschallamt unter der…

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Der Eislebener oder Eisleber Blutsonntag

Bild: Das Ehrengrab der drei Todesopfer Walter Schneider, Hans Seidel und Otto Helm des Eisleber Blutsonntages 1933. Bild © 2006 by Birk Karsten Ecke.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Mansfelder Land war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Zentren Deutschlands und Bergbau und Industrieproduktion liefen auf Hochtouren. Die so genannten GOLDENEN ZWANZIGER JAHRE waren für die arbeitende Bevölkerung aber gar nicht so golden: Eine Währungsreform, hohe Reparationsforderungen der Entente-Mächte und eine handfeste Weltwirtschaftskrise waren eine hohe Belastung für die ohnehin hart arbeitenden Menschen.

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Gerbstedt und die Fahne von Kriwoi Rog

Bild: Die Familie Brosowski empfängt die sowjetischen Besatzer in Gerbstedt. Ausschnitt aus einem Gemälde des Kunstmalers Karl Kothe (1913-1965) aus dem Jahre 1953.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie folgende Geschichte soll sich in den Jahren zwischen 1929 und 1989 in der kleinen Stadt Gerbstedt im Herzen des Mansfelder Landes zugetragen haben. Was an der Geschichte der Fahne von Kriwoi Rog Wahrheit und was Legende ist, wird sich nach so vielen Jahren wohl nicht mehr feststellen lassen. Das Mansfelder Land war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Zentren Deutschlands und Bergbau und Industrieproduktion liefen auf Hochtouren.

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Die Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora bei Nordhausen – This is what Hell must be like!

Bild: Infanterist der US ARMY in der typischen Uniform wie sie an der Westfront getragen wurde. Aufnahme vom BIG RED ONE MUSEUM am POINTE DU HOC - OMAHA BEACH - Normandie aus dem Jahre 2010.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEin wichtiger Hinweis: Mit Kindern unter 12 Jahren sollten Sie diese Seite über das Konzentrationslager MITTELBAU-DORA nicht ansehen. Als die 104. Infanteriedivision – die legendären TIMBERWOLVES – der 1. US Army unter General Courtney Hicks Hodges aus Richtung Westen her vorrückte, hatte Hitlers einst so mächtige und erfolgreiche Kriegsmaschinerie ihre Kampfkraft verloren. Nach der Schlacht um die Brücke von Remagen im März 1945 konnte nichts mehr den schnellen Vormarsch der Amerikaner stoppen. Zwar gab es immer wieder kleinere Gefechte mit Truppen von Wehrmacht und SS, doch in nur 9 Tagen konnte das Gebiet vom Rhein bis nach Paderborn eingenommen werden. Am 11. April erreichten die TIMBERWOLVES die Stadt Nordhausen am Südrand des…

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Das Kriegsgefangenenlager von Helfta bei Eisleben und das Ende des Zweiten Weltkrieges in Eisleben

Bild: Auch das war ein alltägliches Bild in den letzten Kriegstagen. Sanitäter versuchten mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln schwerverwundeten Landsern so gut wie möglich zu helfen. Das Bild zeigt einen notdürftig eingerichteten Verbandplatz in einem Haus. Aufnahmen vom Museum DEAD MANS CORNER bei Carentan in der Normandie aus dem Jahre 2010.

Letzte Änderung am 14. Februar 2019 von WebmasterSpätestens mit der Niederlage von Stalingrad – diese Stadt hatte Adolf Hitler persönlich zur Schicksalsstadt erklärt – war der Untergang des Dritten Reiches besiegelt. Aus Richtung Westen rückten unaufhaltsam technisch überlegene Armeen, besonders Streitkräfte der USA, mit gut ernährten Soldaten in Richtung Mitteldeutschland an. Gleichzeitig wurde seitens der Westalliierten ein massiver Bombenkrieg geführt. Die Opfer waren in der Regel Zivilisten.

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Das Eisenbahnunglück von Eisleben vom April 1946

Bild: Der Bahnhof der Lutherstadt Eisleben. Schienenseite. Blick in Richtung Westen bzw. Sangerhausen. Aufnahme vom April 2011.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAm 18. April 1946 ereignete sich in der Lutherstadt Eisleben das bisher schwerste Eisenbahnunglück der gesamten Region. An diesem Tag stand um kurz nach 10:00 Uhr morgens der aus Halle an der Saale kommende Personenzug P592 unmittelbar vor dem Bahnhof Eisleben. Das Signal zeigte ROT und so war dem Zug die Einfahrt in den Bahnhof verboten. Der Zug war vollkommen überfüllt. Kriegsheimkehrer und Stadtbewohner, die auf dem Land Lebensmittel organisieren wollten, füllten die Gänge der Wagons und selbst auf den Trittbrettern standen Menschen. Heute ist das undenkbar, aber in der schweren Nachkriegszeit, in der praktisch an allem Mangel herrschte, waren solche Szenen alltäglich.

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Hettstedt-Burgörner – die wüste Mamburg

Bild: Blick auf die Halde des Eduard-Schachtes. An der Stelle der Halde stand im Mittelalter die Mamburg.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeOberhalb des Hettstedter Ortsteiles Burgörner, wo sich heute die Halde des Eduard-Schachtes erhebt, stand einst die Mamburg. Der Name dieser Burg lässt sich nach Prof. Größler auf den Personennamen Mano ableiten. Von der Burg sind keinerlei Spuren mehr vorhanden. Ihre Reste wurden bei der Teufe des Eduard-Schachtes von den Abraummassen des Kupferschieferbergbaues überdeckt.

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Leimbach (Mansfeld) – Das wüste Schloss Trutz Mansfeld

Bild: Das ehemalige Schloss Trutz Mansfeld in Leimbach.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeLeimbach – heute Ortsteil von Mansfeld – erlangte 1530 das Stadtrecht. Der bekannte Graf Albrecht VII. von Mansfeld-Hinterort ließ sich 1556 ein Schloss in Leimbach errichten. Das Schloss erhielt den stolzen Namen Trutz Mansfeld. Es wurde aber nur kurze Zeit genutzt und begann bald zu verfallen. 1565 wurde aber immerhin noch ein Hofprediger von Leimbach urkundlich erwähnt. Das verfallene Schloss wurde später in Wohnbauten integriert.

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Gorenzen – Die Wüstung Lichthagen

Bild: An der wüsten Ortschaft Lichthagen oder Lichthain bei Gorenzen im Unterharz.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Wüstung Lichthagen, oder Lichtenhain bzw. Lichthain, liegt unweit der Kohlenstraße im Wald zwischen Gorenzen und Friesdorf im Unterharz. Lichthagen war ein größeres Pfarrdorf, in das insgesamt 9 Dörfer eingepfarrt waren. Von diesen Dörfern besteht heute nur noch das im Wippertal gelegene Friesdorf, alle anderen Orte sind ebenfalls Wüstungen. Die Endung -hagen weist auf eine Rodungssiedlung hin. An die Kirche Lichthagens erinnern heute noch ein kleiner Steinhaufen sowie ein schlichtes Holzkreuz an einem Baumstamm.

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Bräunrode – Die Große und Kleine Kuppenburg

Bild: Die Reste der Großen Kuppenburg bei Bräunrode.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeMit freundlicher Unterstützung von Herrn Herbert Ecke Die Große Kuppenburg Nur wenige Gehminuten vom Feldweg zwischen Bräunrode und Friedrichrode im Unterharz liegen im Wald die Reste der ehemaligen Großen Kuppenburg. Über die Geschichte der Burg ist nichts bekannt. Sie wird in keiner Chronik erwähnt. Nicht einmal die Auswahl des Standortes ist einleuchtend, denn die Landschaft zwischen Bräunrode und dem Einetal ist geografisch stark gegliedert, durchgängig bewaldet und entsprechend unübersichtlich.

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Wüstungen im Harz und dem Harzvorland – Eine kurze Einleitung in die Besiedlungsgeschichte des Mittelalters im Gebiet zwischen Harz und Saale

Bild: Die Wüstung Lichthagen bei Gorenzen ist heute überwaldet.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn früheren Jahrhunderten gab es im Unterharz und seinem Vorland zahlenmäßig wesentlich mehr Siedlungen als heute. Im 10. und 11. nachchristlichen Jahrhundert hatte sich der Mensch durch Rodung und Schwendung (Brandrodung) endgültig seinen Lebensraum auch im Harz geschaffen. Noch heute weisen die Endungen -rode und -schwende verschiedener Ortsnamen auf diese Formen der ackerbaulichen Nutzbarmachung der dichten Wälder hin. Übrigens war auch das östliche Harzvorland, heute insbesondere durch den relativ waldarmen Saalekreis und die ebenfalls waldarme Mansfelder Hochebene repräsentiert, damals bewaldet. Die Menschen mussten also der Natur jeden Quadratmeter Ackerlandes unter schwerer Arbeit in einem langwierigen Prozess abringen.

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Nachterstedt – Die ehemalige Aussichtsplattform am Concordia See und der Erdrutsch vom Juli 2009

Bilder: Auf der ehemaligen Aussichtsplattform am Concordia See bei Nachterstedt. Aufnahmen vom April 2009.

Letzte Änderung am 19. März 2013 von Birk Karsten EckeDer 18. Juli 2009 war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des kleinen Ortes Nachterstedt, der unmittelbar an der nordöstlichen Abdachung des Harzes, zwischen Aschersleben und Quedlinburg liegt. Gegen 4:40 Uhr kam es zu einem folgenschweren Erdrutsch am Südufer des in einem Tagebaurestloch neu angelegten und in Flutung befindlichen Concordia-Sees. Ein etwa 350 Meter breiter und 150 Meter langer Landstreifen rutschte plötzlich in den Concordia-See. Ein zweistöckiges Einfamilienhaus, ein Teil eines Mehrfamilienhauses und ein Teil einer Straße sowie die Aussichtsplattform mit der Grubenbahn und dem Holzhaus stürzten in die Tiefe. Drei Menschen werden seitdem vermisst. Sie gelten als bei dem Erdrutsch ums Leben gekommen.

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Eisleben – Das ehemalige Schloss und seine Geschichte

Bild: Die alte Kaufhalle am Schlossplatz in Eisleben. An dieser Stelle stand das einstige Schloss von Eisleben. Der Bergfried des Schlosses wurde 1969 für den Bau dieser Kaufhalle abgerissen. Diese Kaufhalle gibt es auch nicht mehr. Sie musste einem Lebensmitteldiscounter weichen. Aufnahmen aus dem März 2006.

Letzte Änderung am 19. März 2013 von Birk Karsten EckeAn der Stelle der heutigen Grundschule und eines großen Lebensmittel-Discounters am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben stand in früheren Jahrhunderten eine stattliche Burg, die noch heute im Volksmund Schloss genannt wird. Erstmals erschien diese Burg in Urkunden des 14. Jahrhunderts.

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Eisleben – Die Geschichte um das ehemalige Lenindenkmal am Plan und Robert Büchner

Bild: Am Plan in der Lutherstadt Eisleben stand bis zum Dezember 1991 ein Lenindenkmal. Aufnahmen aus dem März 2006.

Letzte Änderung am 1. Mai 2014 von WebmasterBis zum 9. Dezember 1991 stand im Zentrum der Bergarbeiterstadt Eisleben im Herzen des Mansfelder Landes ein überlebensgroßes Lenindenkmal des sowjetischen Bildhauers Matwej Maniser. Schon in den Jahren der DDR wurde dieses Denkmal von den Eislebenern sehr kontrovers betrachtet. Andererseits wurde es von der Regierung der DDR zum Mythos hochstilisiert. Um das Lenindenkmal von Eisleben wurde von offizieller Seite eine Geschichte entwickelt, deren Wahrheitsgehalt sich wohl nie mehr ermitteln lässt.

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Wettelrode bei Sangerhausen – Das Besucherbergwerk Röhrigschacht

Letzte Änderung am 5. Oktober 2013 von Birk Karsten EckeIn Wettelrode, einem kleinen Dorf unweit Sangerhausen, befindet sich ein einzigartiges Bergbaumuseum. Hier kann man die lange Tradition des Kupferschieferbergbaues im Sangerhäuser Revier hautnah erleben und sich ein Bild über die schweren und gefährlichen Arbeitsbedingungen der Bergleute unter Tage machen.

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Straßberg im Harz – Das Besucherbergwerk Grube Glasebach

Bild: Im Besucherbergwerk Grube Glasebach bei Straßberg im Harz. Auf dem Bild sind eine Grubenbahn und der Förderturm zu sehen. Bild © Museum Grube Glasebach.

Letzte Änderung am 5. Oktober 2013 von Birk Karsten EckeDer heute noch als Besucherbergwerk zugängliche Schacht Grube Glasebach wurde im Jahre 1689 erstmals erwähnt. Gewonnen wurden Erz sowie Flussspat (Calziumfluorid CaF2) als Hüttenzuschlag. 1736 wurde die Anlage erstmals stillgelegt, aber bereits 1752 wurde die Förderung wieder aufgenommen. 1762 wurde wegen zunehmeder Probleme mit der Wasserhaltung in der Schachtanlage wasserkraftbetriebene Pumpen – die Straßberger Schwingenkunst – eingesetzt. Bis dahin musste das Wasser manuell mittes Haspel und Eimer an die Oberfläche gefördert werden.

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Sangerhausen – Das Spenglermuseum

Bild: Eingangsbereich des Spengler-Museums in Sangerhausen.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Unmittelbar neben dem Bahnhof Sangerhausen befindet sich das Spengler-Museum. Herzstück des Museums ist das fast vollständige Skelett eines Altmammut, auch Steppenelefant genannt. 1930 entdeckte der Besitzer einer Kiesgrube bei Edersleben Knochen. Darüber sprach er mit dem Sangerhäuser Heimatforscher und Schreiner Gustav Adolf Spengler, der gemeinsam mit seinem Sohn die fossilen Funde ausgrub.

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Querfurt – Das Landwirtschaftsmuseum an der Burg

Bild: ... einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen ...

Letzte Änderung am 8. April 2013 von Der Burg Querfurt ist ein liebevoll eingerichtetes Landwirtschaftsmuseum mit vielen sehenswerten Exponaten angeschlossen. Die Landwirtschaft hatte in vergangenen Zeiten eine viel größere Bedeutung als heute. Ein größerer Teil der Menschen wohnte in ländlichen Gebieten. Zudem war der Grad der Eigenversorgung des Landes mit Lebensmitteln viel höher als heute.

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Nordhausen – Gedenkstätte und Museum im Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen

Bild: In der Gedenkstätte Konzentrationslager MITTELBAU-DORA bei Nordhausen.

Letzte Änderung am 19. März 2013 von Birk Karsten EckeDie Gedenkstätte MITTELBAU-DORA ist heute ein Ort europaweiten Gedenkens für das zutiefst menschenunwürdige System der Konzentrationslager während des Nationalsozialismus in Deutschland. Die Zeit zwischen1933 und 1945 war und ist für jeden aufrechten Deutschen die dunkelste Zeit unserer bisherigen Geschichte.

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Mägdesprung – Das Industriemuseum Carlswerk und die Fürsten von Anhalt

Bild: Das Industriemuseum Carlswerk in Mägdesprung.

Letzte Änderung am 19. März 2013 von Birk Karsten Ecke„vndt damit unsere Unterthanen wiederumb etwaß nahrung zugeführet werden möge bewogen worden den Eysenstein nachsuchen zu lassen vndt darumb einen Eysenhammer anzulegen Solches Wergk aber weill es ganz neue zu erheben nicht alleine einen großen Verlag erfordert sondern auch wenn mit nutz vndt ohne schaden geführet werden soll durch Jemandes getrieben werden muß so des Handels kundig.“ Aus den Gründungsurkunden der Eisenhütte Mägdesprung

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Ilfeld – Das Besucherbergwerk Rabensteiner Stollen

Bild: Im Übertagebereich des Besucherbergwerkes Rabensteiner Stollen bei Ilfeld im Harz.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeUnweit des so genannten Netzkater bei Ilfeld im Harz befindet sich das Steinkohlen-Besucherbergwerk Rabensteiner Stollen. Im Harz, der reich an Erzen war, gab es auch fünf Steinkohlevorkommen, eines davon lag am Nordrand des Harzes in der Nähe Ballenstedts und vier im Südharz.

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Bad Frankenhausen – Das Bauernkriegs-Panorama und das Monumentalgemälde von Prof. Werner Tübke

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm südlichen Vorland des Harzes befindet sich zwischen dem Kyffhäuser-Gebirge und der Stadt Bad Frankenhausen auf dem so genannten Schlachtberg das Bauernkriegs-Panorama. Auf dem Schlachtberg soll im Mai 1525 das letzte Gefecht des Bauernkrieges in Mitteldeutschland stattgefunden haben, in deren Verlauf die Bauern vernichtend geschlagen wurden. Dabei sollen etwa 6000 Bauern ums Leben gekommen sein.

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Das Besucherbergwerk DREI KRONEN UND EHRT zwischen Elbingerode und Rübeland

Bild: Impressionen vom Untertagebereich des Museumsbergwerkes DREI KRONEN UND EHRT bei Elbingerode im Harz.

Letzte Änderung am 14. Januar 2017 von Birk Karsten EckeDer Bergbau hat im Harz eine lange Tradition. Im Mühlental zwischen Elbingerode und Rübeland befanden sich reiche Erzlagerstätten mit Schwefelkies – auch Pyrit genannt -, die bereits seit dem Mittelalter ausgebeutet wurden. Dieser Schwefelkies war ein wichtiger Rohstoff für die technische Herstellung von Schwefelsäure und Roheisen. Vorm Bergbau auf Schwefelkies zeugt heute nur noch das Besucherbergwerk DREI KRONEN UND EHRT direkt an der Bundesstraße B27 zwischen Elbingerode und Rübeland. Das Besucherbergwerk hat am 1. November 2015 seinen Betrieb eingestellt.

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Aschersleben – Das Kriminaltechnische Panoptikum

Bild: Das Kriminaltechnische Panoptikum befindet sich im ehemaligen Untersuchungsgefängnis in Aschersleben.

Letzte Änderung am 13. Dezember 2012 von Die Stadt Aschersleben hat ein besonderes Museum zu bieten: unmittelbar neben der Polizeistation in Zentrumsnähe befindet sich das Kriminaltechnische Panoptikum. In einigen Räumen des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses, das bis 1982 genutzt wurde, befindet sich seit dem Jahre 2001 eine Ausstellung über Verbrechen, Verbrecher und die Arbeit der Kriminalpolizei. An Hand interessanter Fallbeispiele wird dem Besucher einiges über die Arbeit der Kriminalisten erzählt.

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Hettstedt – Die Industrieruine ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT ZEW

Bilder: Die Ruinen des ehemaligen Betriebes ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT - ZEW.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Elektrobetrieb entstand auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes III in Hettstedt – unmittelbar an der Wipper in der Nähe der Bleihütte. Im Jahre 1907 erfolgte der Bau einer elektrischen Schaltstation für die nahegelegene Kupferkammerhütte, die eine Gesamtleistung von etwa 3.000 Kilowatt hatte1. Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Industriebetriebe innerhalb der MANSFELD wurde auch eine planmäßige Instandhaltung der Kabelführungen, Schaltanlagen und Elektromotore erforderlich. Nach Überlieferung von Zeitzeugen wurden Elektromotore im Keller des Kraftwerkes III neu gewickelt. Die heute für einen Industriebetrieb nicht groß erscheinende elektrische Leistung von 3 Megawatt muss man im Kontext jener Zeit sehen. Ein Großteil der Antriebsleistung der Werkstätten wurde nach wie vor durch Dampfmaschinen zentral erzeugt und…

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Hettstedt – Der Rohsteinkran an der ehemaligen Bessemerei

Bild: Die Industrieruine Rohsteinkran auf der ehemaligen Bessemerei der Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahre 2008.

Letzte Änderung am 13. Dezember 2012 von An der Straße B86 zwischen Hettstedt und Großörner fällt in südlicher Richtung – unmittelbar neben der Wipper – ein großer Bockkran auf. Der Bockkran gehörte bis zur Wiedervereinigung zur so genannten Bessemerei des VEB MANSFELD KOMBINAT WILHELM PIECK. Mithilfe dieses Kranes wurde der von Rohhütten mittels Werksbahn angelieferte Rohstein, aber auch notwendige Zuschlagstoffe, in eine Bunkeranlage umgeladen.

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Hettstedt – Die Industrieruine ehemalige Großbäckerei

Bild: Die Industrieruine Großbäckerei Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahr 2008.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeFährt man aus Richtung Meisberg nach Hettstedt, fallen am Ortseingang Hettstedt unmittelbar neben dem Kraftverkehrsbetrieb die Ruinen der ehemaligen Großbäckerei auf. Die wenigen privaten Bäcker in der ehemaligen DDR waren nicht in der Lage den kompletten Bedarf an Brot und Brötchen sowie anderen Backwaren zu decken. Insbesondere Brot und Brötchen waren hochsubventionierte Lebensmittel, deren Verkaufspreis deutlich unter den Herstellkosten gelegen haben dürfte.

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Helbra – Die Industrieruine Malakoff-Turm

Bild: Der Malakoff-Turm von Helbra ist eine der imposantesten Industrieruinen des Mansfelder Landes.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAm Ortsrand von Helbra befindet sich eine der imposantesten Industrieruinen des ehemaligen Mansfelder Reviers. Es handelt sich um den Malakoff-Turm, früher Teil der Anlage des Ernst- und späteren Walter-Schneider-Schachtes. Der Turm hat seinen Namen von Fort Malakow – einer russischen Festung auf der Halbinsel Krim. Diese Festung wurde im Krimkrieg fast ein ganzes Jahr von britischen und französischen Truppen belagert.

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Großörner – Das ehemalige psychiatrische Krankenhaus

Bild: Das ehemalige psychiatrische Krankenaus in Großörner. Aufnahme aus dem Jahre 2009.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAm Ortsausgang von Großörner in Richtung Leimbach befindet sich hinter dem ehemaligen REWE Markt in der Krankenhausstraße das aufgelassene Krankenhaus. Über die Baugeschichte des Krankenhauses ist dem Autor nichts bekannt. Die Architektur weist aber auf einen Bau der späten 1930er bzw. frühen 1940er Jahre hin. Zu Zeiten der DDR wurde der Bau als psychiatrisches Krankenhaus benutzt. Mit dem Bau des modernen Klinikums Mansfelder Land in Hettstedt wurde die Psychiatrie in Großörner überflüssig, da alle medizinischen Kompetenzen in Hettstedt konzentriert wurden.

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Friedeburgerhütte – Die Kornflaschen

Bild: Die Kornflaschen von Friedeburgerhütte.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn der Mitte der kleinen Ortschaft Friedeburgerhütte im Landkreis Mansfeld-Südharz finden sich als besondere Sehenswürdigkeit hinter dem ehemaligen Schulhaus die Reste dreier Kornflaschen. Friedeburgerhütte war früher einer der wichtigen Orte, in denen das Kupferschiefer verhüttet wurde. Die Kornflaschen sind unterirdische Getreidespeicher mit der Form einer altertümlichen Flasche.

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Eisleben und Wimmelburg – Die Industrieruine Krughütte oder Karl-Liebknecht-Hütte

Bild: Natur und Industrie nah beieinander - An der oberen Schlackenhalde der Krughütte am Weg von Eisleben nach Wimmelburg.

Letzte Änderung am 7. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Anfänge der Krughütte In den 1860er und 70er Jahren wurden in der Umgebung der Stadt Eisleben vermehrt große Schachtanlagen zur Förderung des Kupferschiefers in Betrieb genommen. Diese Schachtanlagen, unter denen besonders die Gruben MARTIN, ERNST, SEGEN GOTTES und OTTO zu nennen sind, förderten bereits im Jahre 1875 eine Masse von 110.000 Tonnen Kupferschiefer.

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Sangerhausen – Die Halde Hohe Linde oder Thomas-Münzer-Schacht

Bild: Die Kegelhalde des Thomas-Müntzer-Schachtes bei Sangerhausen vom Wildrosenpfad aus gesehen. Die Halde ist mit Raureif bedeckt. Aufnahme vom März 2006.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAm 9. September 1951 wurde auf dem Thomas-Münzer-Schacht durch das gerade gegründete VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck nördlich der Stadt Sangerhausen mit der Förderung von Kupferschiefer begonnen. Der Schacht wurde nach dem Prediger und Bauernführer Thomas Müntzer, der im nahen Stolberg im Harz geboren wurde, benannt – allerdings in der falschen Schreibweise seines Nachnamens1. Wie es zu der falschen Namensgebung kam, ist dem Verfasser dieses Artikels nicht bekannt. Eigentlich hätte der Schacht Thomas-Müntzer-Schacht heißen müssen. [↩]

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Mansfeld – Das Wipperliese oder Hasselbach Viadukt

Bild: Der Wipperliese Viadukt oder Hasselbach Viadukt in Mansfeld.

Letzte Änderung am 6. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Bundesstraße B86 wird im Bereich des Ortes Mansfeld von einem imposanten Viadukt überspannt. In den Jahren zwischen 1913 und 1920 wurde eine etwa 20 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Klostermansfeld durch das Wippertal bis nach Wippra im Unter- oder Südharz gebaut. Damit wurde der Holztransport aus dem waldreichen Wippertal deutlich vereinfacht.

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Hettstedt – Die Eisenbahnbrücke Schmalgrundviadukt oder Schmalzgrundbrücke

Bild: Die Eisenbahnbrücke Schmalzgrundviadukt in Hettstedt.

Letzte Änderung am 6. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeBis in das späte 19. Jahrhundert wurde das Kupferschiefer, aber auch die zu seiner Verhüttung erforderlichen Brennstoffe, mittels Pferdefuhrwerken von den Schächten zu den verschiedenen Hüttenbetrieben transportiert. Die Steigerung der Fördermengen und auch die Ansiedelung von Verarbeitungsbetrieben für das aus dem Kupferschiefer gewonnene Kupfer im 19. Jahrhundert machte die Erschließung neuer und effizienterer Transportwege erforderlich.

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Hettstedt – Das Industriedenkmal Breite Umkehr Walzwerk

Bild: Das Breite Umkehr Walzwerk. Walzen von Kupfer-Nickel-Blechen. Das glühende Vormaterial passiert das Walzgerüst.

Letzte Änderung am 5. Januar 2013 von Birk Karsten EckeDie ehrgeizigen Pläne des Deutschen Kaisers Wilhelm II. in Bezug auf den Aufbau einer Kriegs- und Handelsmarine in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ließen den Bedarf an dicken und breiten Blechen stark ansteigen – aber kein Walzwerk im Deutschen Reich war damals in der Lage, breitere Bleche als 3700 mm zu liefern. Die Geschichte des Breiten Umkehr-Walzwerkes begann im Jahre 1907, als sich die Mansfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft auch deshalb entschloss, neben den bereits existierenden Halbzeugwerken in Eberswalde und Rothenburg an der Saale ein neues Kupfer- und Messingwerk in Hettstedt zu errichten.

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Endorf im Harz – Die Turmwindmühle

Bild: Die Windmühle von Endorf.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEndorf gehört zur Stadt Falkenstein im Harz und liegt abseits der stark befahrenen Touristenstraßen, die schnell in den Harz hinein – und auch genau so schnell wieder heraus führen. Die Turmwindmühle liegt nur wenig abseits des Dorfes an der Landstraße Richtung Neuplatendorf und Gartenhaus. Die Mühle hat eine lange Geschichte. Die heute noch existierende Windmühle wurde im Jahre 1857 durch Johann Gottlieb Claus errichtet, allerdings als Ersatz für eine ältere, die einem Feuer zum Opfer fiel.

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Volkmannrode – Das Rügegericht und die Wüste Kirche

Bild: Die Gerichtshütte des Rügegerichtes zu Volkmannrode.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAn der Landstraße zwischen den Dörfern Stangerode und Abberode im Unterharz liegt auf einem sanften Hügel über dem Flüsschen Eine das Rügegericht Volkmannrode. Im Mittelalter stand hier der heute wüste Ort gleichen Namens. Von Volkmannrode sind heute noch die Reste eines aus Stein gemauerten Turmes und eine kleine Hütte, die als Gerichtsstätte diente, erhalten. Volkmannrode zählt zu den zahlreichen mittelalterlichen Wüstungen im Unterharz.

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Steigra – Der Schwedenring oder das Riesenlabyrinth Trojaburg

Bild: Das Riesenlabyrinth Trojaburg bei Steigra.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Trojaburg von Steigra ist wahrscheinlich das einzige erhaltene Riesenlabyrinth in Deutschland. Die Entstehungszeit dieses Labyrinthes ist nicht datierbar. Der Name Schwedenring weist auf die Erbauung im Dreißigjährigen Krieg hin. Tatsächlich gibt es in Schweden einige dieser Labyrinthe.

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Seeburg am Süßen See – Die Galgensäule als ehemalige Richtstätte

Bild: Die Galgensäule bei Seeburg am Süßen See.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHoch über dem Nordufer des Süßen Sees – in der Nähe der Gemeinde Seeburg und des Schlosses Seeburg – steht der Überrest einer aus Feldsteinen gemauerten Galgensäule. Diese Säule wurde im Jahre 1720 als Fundament für einen Galgen errichtet. An der Stelle der steinernen Säule standen seit dem Mittelalter immer wieder Galgen aus Holz. Diese mussten, da sie durch Witterungseinflüsse immer wieder verrotteten, ständig erneuert werden.

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Quenstedt – Die Schalkenburg als steinzeitliches Sonnenobservatorium und die Frühgeschichte im Mansfelder Land

Bild: Die Schalkenburg bei Quenstedt.

Letzte Änderung am 10. April 2018 von WebmasterMit freundlicher Unterstützung von Frau Mechthild Meinike, Herrn Manfred Backes. Die Schalkenburg – Ein steinzeitliches Sonnenobservatorium Zwischen den Gemeinden Quenstedt und Sylda im Mansfelder Land – in Sichtweite zur Burgruine Arnstein – liegt ein Hügel, der im Volksmund Schalkenburg genannt wird. Auf dem nach drei Seiten steil abfallenden Hügel befand sich in der Jungsteinzeit vor etwa 6000 Jahren eine Ringanlage. Im Gegensatz zum englischen Stonehenge wurde das Rondell jedoch aus Holzsäulen errichtet. Die Anlage bestand aus fünf Kreispalisadenringen mit drei Toren. Der größte Durchmesser der Palisadenringe betrug etwa 95 Meter. Zur Methode der Altersbestimmung siehe Fußnote1. Die Altersbestimmung wurde mit der Kohlenstoff-14-Methode durchgeführt. Die Halbwertszeit von C-14-Isotopen wurde 1962 auf 5730 +/- 40 Jahre…

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Goseck – Die Kreisgrabenanlage als steinzeitliches Sonnenobservatorium

Bild: Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck.

Letzte Änderung am 20. März 2016 von WebmasterDie Reste der steinzeitlichen Kreisgrabenanlage von Goseck im Landkreis Weißenfels wurden 1991 während eines Überfluges durch den Luftbildarchäologen Braasch entdeckt. 1999 wurde das Areal dann genauer durch Archäologen der Martin-Luther-Universität Halle unter der Leitung von Prof. Dr. Francois Bertemes untersucht.

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Zappendorf bei Halle an der Saale – Die Betsäule

Bild: Die Betsäule von Zappendorf.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn den Tälern der Flüsschen Laweke und Salzke liegt die zum historischen Saalekreis gehörende Gemeinde Zappendorf. Der Ort wurde 1288 erstmals schriftlich erwähnt, ist aber sicher uralten Ursprunges. Zappendorf stand im Mittelalter ganz im Schatten des bedeutenderen, heute jedoch wüsten Flatersleben. Kirchlich gehörte Zappendorf zum benachbarten Müllerdorf. Cyriacus Spangenberg berichtete im 16. Jahrhundert über Zappendorf kurz und bündig: „Ist ein Filial, gen Müllerdorf gehörig. Sonst habe ich nichts Gedechtniswürdiges gefunden.“

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Welfesholz – Das Steinkreuz oder Sühnekreuz aus vorreformatorischer Zeit

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeWelfesholz liegt im Herzen des Mansfelder Landes, unweit der Stadt Hettstedt. Das Dorf hat heute etwa 220 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gerbstedt. Der Ortsname war vielfältigen Wandlungen unterworfen: 1290 lignum catuli, 1362 Welpsholt, 1590 Gwelfers holtz. Welfesholz war früher ein großes Rittergut, das durch die Familie von Stromberg bewirtschaftet wurde. Ein weiterer Erwerbszweig der Bewohner war der Bergbau.

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Lieskau bei Halle an der Saale – Der Blutstein oder der Fall Rose-Rosahl

Bild: Der Blutstein von Lieskau bei Halle an der Saale.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn einer Senke, unmittelbar rechter Hand an der Landstraße von Schiepzig nach Lieskau bei Halle an der Saale, steht selbst für Ortskundige kaum sichtbar ein Gedenkstein von nur geringer Höhe.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Dolmengöttin oder der Menhir mit dem Steinkistengrab an der Eichstädter Warte

Bild: Die Dolmengöttin oder der Menhir von Langeneichstädt.

Letzte Änderung am 26. März 2013 von Birk Karsten EckeDirekt neben der Eichstädter Warte – unweit der sehr alten Gemeinde Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis – kann ein besonderes Denkmal der Frühgeschichte dieses geschichtsträchtigen Landstriches besichtigt werden, die Dolmengöttin. Der Menhir von Langeneichstädt kam im Frühling des Jahres 1987 bei Ausgrabungen an einem Steinkistengrab aus der mittleren Jungsteinzeit zum Vorschein.

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Greifenhagen – Die Sühnekreuze oder Kreuzsteine

Bild: Sühnekreuze von Greifenhagen. Alter Standort an der nördlichen Mauer des Friedhofes von Greifenhagen.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten Ecke„Unweit Greifenhagen im Mansfelder Gebirgskreise stehen an der Klausstraße und dem Unterdorfer Kirchwege zwei alte, ziemlich große steinerne Kreuze ohne Figuren. Hier sollen voralters ein paar Mädchen, die zusammen ins Feld gegangen sind, mit ihren Sicheln einander ermordet haben.“ So schrieb der Heimatforscher Prof. Hermann Größler gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Mit der Beschreibung des Standortes der Kreuzsteine oder Steinkreuze irrte sich Größler allerdings. Sie standen nämlich nicht an der Klausstraße, sondern an der Kohlenstraße. Und zwar dort, wo heute die Straße von Greifenhagen nach Saurasen die Abkürzung zur Klausstraße kreuzt, etwa 300 Meter ortsauswärts Richtung Saurasen.

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