Aschersleben – Die Speckseite oder der Speckstein

Bild: Die Speckseite oder Speckstein von Aschersleben ist ein jungsteinzeitlicher Menhir.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAm Ortsausgang der alten Stadt Aschersleben befindet sich auf einer Anhöhe ein Menhir – die Speckseite oder Speckstein. Wäre nicht an der Straße nach Groß-Schierstedt eine Hinweistafel auf diesen jungsteinzeitlichen oder bronzezeitlichen Menhir, würde er kaum auffindbar sein. Der Stein hat eine sichtbare Höhe von etwa 1 Meter. Es war früher Brauch, dass fahrende Handwerksgesellen Nägel in den Stein trieben.

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Wieserode – Die Dorfkirche

Bild: Die Dorfkirche zu Wieserode im Harz.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas verträumte Dorf Wieserode – unweit der Burg Falkenstein – im Mansfelder Bergland beziehungsweise Unterharz gelegen, hat eine besonders sehenswerte Kirche. Über das Alter dieses Kleinods ist nichts bekannt, wenn auch in einem Horizontalbalken des Fachwerkes am Turm die Jahreszahl 1617 eingraviert ist. An der Ostseite befindet sich noch ein Grabstein aus historischer Zeit, dessen Inschrift allerdings gänzlich unleserlich ist.

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Wimmelburg – Das ehemalige Kloster St. Cyriacus der Grafen von Mansfeld

Bild: Impressionen vom ehemaligen Kloster Wimmelburg.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn Wimmelburg sind gegenüber des modernen Einkaufsmarktes die Reste einer sehr alten Klosteranlage zu sehen. Mit diesen Resten hat es folgende Bewandtnis. Einst befand sich auf dem Friedrichsberg – das ist die nördlich des Ortes gelegene Anhöhe – eine Burg. Die Burg muss bereits sehr früh gegründet worden sein, denn Urkunden belegen den Tod eines Pfalzgrafen Siegfried von Sachsen im Jahre 1034. Nur kurze Zeit später wurde die Burg durch die Gräfin Christina von Mansfeld – sie war vermutlich die Schwester des Pfalzgrafen Siegfried und die Frau des Grafen Hoyer I. von Mansfeld – in ein Kloster umgewidmet.

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Thale – Das Kloster und Kanonissenstift sowie spätere Klostergut Wendhusen

Bild: Im Klostergut Wendhusen in Thale.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Kloster Wendhusen wurde im Jahre 825 von einer Gisla oder Gisela gegründet. Sie war die Tochter des sächsischen Adeligen Hessi, der sich 775 Karl dem Großen unterwarf und später nach seinem Übertritt zum Christentum als Gaugraf eingesetzt wurde1. Mutterkloster war das Stift Herford, das noch etwas älter ist. Die Witwe des ersten deutschen Königs Heinrich I., die Heilige Mathilde, versuchte im Jahre 936 das Kloster Wendhusen vollständig nach Quedlinburg zu verlegen. Das scheiterte jedoch am Widerstand der Stiftsdamen und der Äbtissin. Karl der Große oder Carolus Magnus führte in Jahren zwischen 772 und 805 ausgedehnte Kriege gegen die Sachsen. Die Sachsen hielten an germanischen Traditionen fest, waren nicht christianisiert und…

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Unterfarnstädt bei Querfurt – Die Dorfkirche im Tudorstil

Bild: Impressionen von der Kirche zu Unterfarnstädt.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeUnterfarnstädt geht heute fast nahtlos in Oberfarnstädt über und bildet mit ihm die Gemeinde Farnstädt, die zum Landkreis Saalekreis gehört. Der Ortsteil Unterfarnstädt hat eine durchaus bemerkenswerte Kirche, die allein ihres Baustiles wegen unsere Beachtung finden sollte. Die Kirche wurde zwischen 1840 und 1844 nach den Plänen des Generals Hindorf erbaut. Der General war der Sohn eines früheren Pfarrers von Farnstädt. Die Kirche wirkt ganz anders als alle anderen Kirchen in Deutschland, da sie dem Stil der englischen Tudorgotik nachempfunden ist. Die Inspiration zum Bau der Kirche in genau diesem Baustil fand der General während eines Aufenthalts in Schottland. Das äußere der Kirche zieht den Betrachter sofort in ihren Bann.

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mons etherus – mons serenus – Der Petersberg bei Halle an der Saale – Ein Berg im Wandel der Zeit mit Kloster und Stiftskirche

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Quarzporphyrmassiv des Petersberges bei Halle an der Saale erhebt sich als weithin sichtbares Wahrzeichen aus der ihn umgebenden – im Süden und Westen wellig-hügeligen, im Norden und Osten aber weitgehend flachen – Landschaft. Die Kuppe des Petersberges liegt etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel. Im Hochmittelalter wurde der Berg zuerst mons etherus – Luchtberg – und dann mons serenus – Lauterberg – genannt. Die Bezeichnung Petersberg kam erst im 12. Jahrhundert auf, als der Berg nach der dem heiligen Petrus geweihten Stiftskirche auf seiner Kuppe benannt wurde.

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Mücheln bei Wettin – Die ehemalige Templerkapelle mit dem Templerhof und die Geschichte der Tempelritter

Bild: Impressionen von der Templerkapelle zu Mücheln bei Wettin.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Saale markierte in historischer Zeit in etwa die Siedlungsgrenze zwischen Germanen und Slawen. So ist der Saalekreis reich an geschichtlichen Zeugen der Frühgeschichte, aber auch des Hochmittelalters. Sehr wahrscheinlich siedelten in der Gemarkung des kleinen Ortes Mücheln, unweit des größeren und bedeutendenderen Wettin, slawische Stämme. Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte die Siedlung Mücheln einem Ministerialgeschlecht gleichen Namens. Auch wird um diese Zeit bereits ein befestigter Wirtschaftshof in Mücheln bestanden haben. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts kam Mücheln dann in den Besitz der Grafen von Wettin. Die Templerkapelle auf dem Gutshof wurde um 1270 im Stil der französischen Gotik errichtet1. Im Umfeld der Tempelritter bildeten sich zahlreiche Legenden und Verschwörungstheorien…

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Ermsleben – Das ehemalige Kloster Konradsburg

Bild: Die Konradsburg bei Ermsleben.

Letzte Änderung am 10. September 2019 von WebmasterSpricht man heute von der Konradsburg, ist damit ein seit uralten Zeiten besiedelter reizvoller Berg mit den Resten einer Burg, einer spätromanischen Kirche mit zugehöriger Krypta und Wohn- sowie Wirtschaftsgebäuden in der Nähe des Städtchens Ermsleben im Landkreis Harz gemeint. Der Berg wurde bereits in der Bronzezeit bewohnt, was durch zahlreiche Keramikfunde belegbar ist.

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Huysburg – Das Kloster der Benediktiner

Bild: Das Kloster Huysburg bei Halberstadt.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeNördlich des Harzes, in unmittelbarer Nähe zu Halberstadt, liegt ein bewaldeter Höhenrücken – der Huy. Hier befindet sich das außerordentlich reizvolle Kloster Huysburg. Seine Geschichte geht bis in das späte 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück. Um 780 stand hier ein Fort, das zur Sicherung des Gebietes gegen die östlich lebenden slawischen Stämme diente.

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Hettstedt – Die Kirche St. Jakobi

Bild: Impressionen aus der Kirche St. Jakobi auf dem Markt zu Hettstedt.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEines der bedeutendsten Wahrzeichen der Wipperstadt Hettstedt ist zweifellos die Kirche St. Jakobi im Zentrum unmittelbar am Markt. Der spätgotische Kirchenbau mit der barocken Turmhaube hat für protestantische Verhältnisse eine ungewöhnliche reiche Innenausstattung. Alte Urkunden nennen bereits 1123 einen Pfarrer in Hettstedt, das damals allerdings noch keine Stadtrechte hatte. Die Nennung einer Pfarrstelle lässt den Schluss zu, dass auch eine entsprechende Kirche bestanden hat.

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Halberstadt – Der Dom St. Stephanus

Bild: Die Skulptur STEINE DER ERINNERUNG am Westportal des Domes zu Halberstadt.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Bistum Halberstadt hat eine sehr lange Geschichte. Bereits im 9. Jahrhundert wurde an der Stelle der heutigen Stadt Halberstadt ein Missions- und Verwaltungszentrum im Gebiet der Sachsen gegründet. Die hier erbaute Kirche war bereits ein bedeutender Bischofssitz und – vielleicht anders als viele der Kirchenbauten jener Zeit auf deutschem Gebiet – aus Steinen errichtet. Der erste nachweisbare Kirchenbau an der Stelle des Domes wurde im Jahre 859 feierlich geweiht.

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Gernrode am Harz – Die Stiftskirche St. Cyriacus

Bild: Impressionen von der Stiftskirche St. Cyriacus zu Gernrode.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeBereits vor dem Jahr 960 unserer Zeitrechnung trug sich Markgraf Gero mit dem Gedanken, ein Stift für Damen hochadeliger Herkunft zu gründen. Um diese Zeit war die Harzregion wirtschaftlich und politisch die bedeutendste Region Deutschlands geworden. Markgraf Gero muss ein außerordentlich frommer Mensch gewesen sein, denn er ließ auch Kirchen im nicht weit entfernten Frose und in Magdeburg gründen. Außerdem ließ er Seelenmessen für sich und seine Angehörigen in St. Gallen lesen. Mit dem Bau der Kirche wurde möglicherweise schon vor 959 begonnen. Als Bauplatz diente die so genannte Geroburg, eine auf einem Hügel liegende Befestigungsanlage. Der erste Schirmherr des Klosters wurde König Otto I., der die Kirche als Element seiner…

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Frose – Die Kirche St. Cyriacus

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeFrose liegt am Nordrand des Unterharzes im Landkreis Aschersleben-Staßfurt. Das Land ist fruchtbar und das Klima ist durch die geografische Lage begünstigt. So ist es kein Wunder, dass die Gegend bereits in frühester Zeit besiedelt wurde. Die Christianisierung der Region wurde im 8. Jahrhundert unter Karl dem Großen abgeschlossen. Der Ort Frose ist übrigens ebenfalls sehr alt. Bereits 936 wurde er erstmals urkundlich erwähnt.

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Eisleben – Die ehemalige Synagoge

Bild: Die ehemalige jüdische Synagoge zu Eisleben.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEisleben hatte bereits im Mittelalter eine jüdische Gemeinde. Der Zuzug von Menschen jüdischen Glaubens begann im 14. Jahrhundert, wahrscheinlich begünstigt durch den sich entwickelnden Bergbau auf Kupferschiefer und der damit verbundenen Gewerke. Im Jahre 1451 wurde erstmals der JÜDENHOF erwähnt – ein Platz ganz in der Nähe der Synagoge. Die Juden Eislebens hatten, wie an anderen Orten auch, unter ständigen Pogromen und Drangsalen zu leiden.

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Aschersleben – Die Kirche St. Stephani

Bild: Der südliche Turm der Stadtkirche St. Stephani zu Aschersleben vom Halken aus gesehen.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAschersleben ist eine der ältesten Städte Im Bundesland Sachsen-Anhalt. Eine entsprechende Tradition haben daher auch einige der Kirchen- und Profanbauten in der Stadt aufzuweisen. Zu diesen gehört auch die Kirche St. Stephani im Stadtkern Ascherslebens. Die Ursprünge dieser Kirche gehen bis vor das Jahr 827 zurück, denn sie gehörte zu den ersten der 35 durch Bischof Hildegrim von Chalons gegründeten Archidiakonatskirchen der Region1. Nach alten sächsischen Schriften hat der erste Bischof von Halberstadt – der besagte Hildegrim von Chalons – während seiner bis in das Jahr 827 dauernden Amtszeit insgesamt 35 dem Heiligen Stephanus geweihte Pfarrkirchen errichten lassen. Ein Archidiakonat war eine verwaltungsmäßig dem Bistum unterstellte Verwaltungseinheit. Die Archidiakonen waren somit…

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Aschersleben – Die Kirche St. Margarethen

Bild: Die Kirche St. Margarethen zu Aschersleben. Blick auf die Südwestseite der Kirche.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Kirche St. Margarethen liegt westlich außerhalb der historischen Stadtmauern Ascherslebens. Dennoch dürfte diese Kirche sehr alt sein. Die Lage der westlichen Neustadt mit dem Übergang des Flüsschens Eine und der alten Straße in die Bischofstadt Halberstadt begünstigten die Anlage einer Siedlung samt der dazugehörigen Kirche. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche St. Margarethen im Jahre 1303 als Filial der ungleich größeren Stadtkirche St. Stephani zu Aschersleben. Bei einem der zahlreichen Stadtbrände, die das mittelalterliche Aschersleben verheerten, wurde St. Margarethen im Jahre 1410 eingeäschert. Bis in das Jahr 1586 blieb sie wüst und ungenutzt liegen. Erst in diesem Jahre wurde sie wieder aufgebaut, um der damals offensichtlich überhandnehmenden Abwendung der Bevölkerung…

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Stapelburg bei Ilsenburg – Die Ruine Stapelburg

Bild: Die Ruine der Burg Stapelburg.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Burgruine Stapelburg liegt auf einer einzelnen Anhöhe in unmittelbarer Nähe des gleichnamigen Ortes im Landkreis Harz. Die Burg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts durch die Grafen von Wernigerode als Schutzburg für die Handels- und Heerstraßen des nördlichen Harzvorlandes gegründet. 1394 wurde die Burg an die Bischöfe von Halberstadt verkauft, die sie ihrerseits wieder an die Grafen von Wernigerode verpfändeten. Danach wechselte das Pfand bis zum Ende des 16. Jahrhunderts häufig den Besitzer. Unter anderem wurde die Stapelburg durch die Grafen von Stolberg und die Grafen von Schwarzburg genutzt. 1596 wurde die Burg an die Familie von Münchhausen verkauft. 1625 kaufte das Halberstädter Domkapitel die Burg zurück. Zeitweise befand sich die…

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Tilleda – Die ehemalige Königspfalz am Kyffhäuser

Bild: Blick von der Königspfalz zu Tilleda auf das Kyffhäuser-Denkmal.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeTilleda, gelegen in einer fruchtbaren Aue am Fuße der Nordostflanke des romantischen Kyffhäusergebirges, ist zweifelsfrei ein sehr alter Ort. Der Name weist auf eine germanische Ansiedlung aus der Mitte des ersten Jahrtausends nach Christi hin. Seine erste Erwähnung fand Tilleda als karolingisches Königsgut im Hersfelder Zehntverzeichnis vom Ende des 9. Jahrhunderts als Dullede.

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Stecklenberg im Harz – Die Burgruine Stecklenburg

Bild: Impressionen von der Burgruine Stecklenburg bei Stecklenberg im Harz.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHoch über dem kleinen Ort Stecklenberg unweit Gernrode am Nordrand des Unterharzes steht die Ruine der alten Stecklenburg. Im Jahre 1129 wurde erstmals ein Gero de Steckeleberge urkundlich erwähnt, allerdings ohne Nennung der Burganlage. Da sich die Adeligen jener Zeit üblicherweise nach ihren Burgen zu nennen pflegten, ist aber anzunehmen, dass um diese Zeit bereits eine Burganlage an der jetzigen Stelle bestanden hat. Während der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa wurde die Stecklenburg zerstört1. 1181 wurde der Name Stecklenburg als CASTRUM STECKELENBORK erstmals erwähnt. In diesem Jahr ging die Stecklenburg in das Eigentum des Stiftes Halberstadt über. Die Bischöfe von Halberstadt ließen die Burg umgehend wieder aufbauen.…

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Schraplau – Die Ruinen der ehemaligen Burg und Festung der Grafen von Mansfeld

Bild: Die Ruinen der Festung Schraplau.

Letzte Änderung am 1. April 2016 von WebmasterDie kleine und landschaftlich sehr reizvoll am Weidabach gelegene Stadt Schraplau gehört jetzt zum Landkreis Saalekreis. Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges aber war Schraplau neben Eisleben, Gerbstedt und Alsleben eine der vier Städte des Mansfelder Seekreises. Der Ort gehörte über dreihundert Jahre den Grafen von Mansfeld. Der Ortsname Schraplau stellt im Vorharzgebiet eine Besonderheit dar. Der Name klingt slawisch, ist aber deutschen Ursprunges. Er setzt sich aus den althochdeutschen Worten scraeva für Habicht und loh für Wald zusammen. So kann man Schraplau auch mit Habichtswald übersetzen. Die Einheimischen nennen ihren Ort noch heute mundartlich Schrappel.

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Schneidlingen – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Schneidlingen.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Wasserburg von Schneidlingen wurde 1324 erstmals urkundlich erwähnt. Die Wasserburg und der Ort gehörten den Bischöfen von Halberstadt. Die Burg wurde bis 1604 oft verpfändet. Von 1611 bis 1617 fanden umfangreiche Umbauten statt, bei denen die Burg ihren Renaissancecharakter erhielt. 1810 wurde die Burg säkularisiert und in eine Domäne umgewandelt. In den Jahren der DDR befanden sich in der Wasserburg Schneidlingen ein Kindergarten und ein Altenheim. Die Zeitläufe haben der Wasserburg übel mitgespielt. Von der Burg befindet sich heute eigentlich nur noch der Bergfried mit der Barockhaube in einem guten Zustand. Die Wirtschaftsgebäude sind meist nur noch Ruinen. Der weitere Verfall wird durch neu eingedeckte Dächer erst einmal weitgehend aufgehalten.

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Blankenburg am Harz – Die Burgruine Regenstein

Bild: Das Alte Schloss Reinstein oder Regenstein. Stich von Matthäus Merian aus den Jahren 1654/1658. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 11. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeAuf einem weithin sichtbaren exponierten Sandsteinrücken in den Nähe der Stadt Blankenburg im Nordharz befinden sich die Reste einer in den Fels gehauenen Burg- und Festungsanlage, der Regenstein. Eine erste Nutzung des Berges als Burganlage geht bis in das 11. Jahrhundert zurück. 1197 nennt sich ein Graf Konrad I. erstmals nach dem Regenstein und begründet so das Geschlecht der Regensteiner. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Regenstein baulich stark erweitert. Die Burg hatte danach eine Ausdehnung von 17500 Quadratmetern. Im 14. Jahrhundert hatten die Grafen von Regenstein beherrschende territoriale Machtposition im Nordharz. Durch permanente Fehden mit dem Halberstädter Bistum kam es jedoch schnell zum Ruin des Regensteiner Grafengeschlechts.

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Haus Zeitz – Königshof, Schloss, Rittergut und zuletzt … Ruine

Bild: Impressionen von der Ruine Haus Zeitz.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHaus Zeitz, eine kleine Siedlung im südlichen Teil des Landkreises Salzland, gehört heute zur Gemeinde Belleben. Der Ursprung dieser Siedlung geht sehr wahrscheinlich bis in die Zeit der slawischen Besiedlung des Gebietes links der Saale zurück. Der Name Zeitz erinnert an die slawische Worte zitci oder ciza, die für Kornspeicher oder Göttin der Säugenden stehen. Spätere Namensnennungen der Siedlung lassen den slawischen Ursprung nachvollziehbar werden.

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Neustadt im Harz – Die Ruine der Burg Hohnstein

Bild: Die Burgschänke in der Burgruine Hohnstein bei Neustadt im Harz.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Burgruine Hohnstein liegt inmitten dichter romantischer Wälder hoch über dem Ort Neustadt im Harz. Erstmals wurde die Burg im Jahre 1120 erwähnt. Über einen Zeitraum von fast 300 Jahren war die Burg Residenz der seinerzeit mächtigen Grafen von Hohnstein. Die Hohnsteiner waren unerschrockene und streitbare Herren, die auch oft mit der Reichsstadt Nordhausen in Fehde lagen. Ihre Blütezeit hatten die Herren von Hohnstein im 13. Jahrhundert.

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Braunschwende – Die Ruine der unvollendeten Festung Neues Schloss an der Harzhochstraße

Bild: Impressionen von der unvollendeten Festung Neues Schloss an der Harzhochstraße.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm Unterharz – unmittelbar am Abzweig der Klausstraße, der heutigen Bundesstraße B242, nach Wippra in der Nähe des Ortes Braunschwende – liegt das so genannte Neue Schloss. Hier plante der sehr ehrgeizige Graf Albrecht VII. von Mansfeld-Vorderort um 1546 eine der großartigsten Festungen der Grafen von Mansfeld. Die Bauarbeiten mussten jedoch nach Order des Deutschen Kaisers eingestellt werden. Die Fürsten von Anhalt hatten – vermutlich wegen der Nähe der im Entstehen begriffenen Festung zur eigenen Landesgrenze in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt – beim Kaiser erfolgreich um ein Verbot des Festungsbaues ersucht.

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Bornstedt – Die Ruine der Schweinsburg

Bild: Die Ruine der Schweinsburg zu Bornstedt mit dem mächtigen Bergfried.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas etwa 1100 Einwohner zählende Dorf Bornstedt liegt im Südwesten des Mansfelder Landes, nur wenige Autominuten von Eisleben entfernt. Das Gebiet um Bornstedt muss bereits in frühester Zeit besiedelt gewesen sein. Es gibt archäologische Funde, die bis in die Jungsteinzeit zurückdatierbar sind. Erstmals wurde der Ort schriftlich im Jahre 840 als Brunistat im ersten Teil des Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt, die Burg fand um 880 als Brunstediburg im zweiten Teil des Hersfelder Zehntverzeichnis Erwähnung. Die Endung -stedt weist aber auf eine viel ältere Ortsgründung, vielleicht auf das 8. nachchristliche Jahrhundert, hin.

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Harkerode – Die Burgruine Arnstein im Unterharz

Bild: Die Burgruine Arnstein bei Harkerode im Unterharz.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Burg Arnstein, von der heute nur noch eine Ruine übrig ist, verdankt ihren Namen dem Geschlecht der Edlen von Arnstedt. Die ersten Nachrichten über dieses Geschlecht stammen aus dem Jahre 1107 von einer Judith von Arnstedt, deren Söhne die Ahnherren etlicher bedeutender Adelsfamilien, etwa den Grafen von Wernigerode, Ruppin oder Giebichenstein, wurden. Die Gründungsgeschichte der Burg liegt weitgehend im Dunklen, da aber in den Quellen seit 1135 die Bezeichnung Herren von Arnstein erscheint, kann angenommen werden, dass um 1130 von Walther II. mit dem Bau des Schlosses begonnen wurde.

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Die Wasserburg Zilly – Unbekanntes Kleinod am Nordrand des Harzes

Bild: Impressionen von der Wasserburg Zilly.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Wasserburg Zilly ist ein echter Juwel im nördlichen Harzvorland. Erstmalig wurde die Wasserburg Zilly im Jahre 1211 erwähnt. Zu dieser Zeit waren die Grafen von Regenstein durch die Bischöfe von Halberstadt mit der Burg Zilly belehnt. In den Folgejahren mussten die Regensteiner die Burg Zilly häufig verpfänden, da sie zur Finanzierung ihrer ständigen Fehden enorme Geldmengen benötigten. 1504 kam Zilly wieder vollständig an die Bischöfe von Halberstadt, die die Burg mit ihren Besitz in ein Amt umwandelten. Ab 1810 wurde die Wasserburg zur Staatsdomäne erklärt.

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Querfurt – Burg und Festung

Bild: Die Burg zu Querfurt.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeBereits im 10. Jahrhundert wurde das Adelsgeschlecht von Querfurt erwähnt. In diese Zeit dürfte auch die Gündung der Burg Querfurt fallen. Archäologische Funde belegen jedoch eine weit ältere Besiedlung des Areals. Der berühmteste Querfurter war der in die Kirchengeschichte eingegangene Heilige Brun, der 1009 als Missionar bei den Pruzzen den Märtyrertod starb.

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Hettstedt – Die Reste der Burg

Bild: Die Burg von Hettstedt.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHettstedt war in seinen Anfangsjahren für einige Zeit Zubehör der Grafschaft Arnstein. Bereits um das Jahr 1200 wurde auf dem rechts der Wipper liegenden Kupferberg mit dem Bergbau auf Kupferschiefer begonnen. Der Bergbau war über viele Jahrhunderte eine wichtige Erwerbsquelle der Stadt Hettstedt. Möglicherweise war den Grafen von Arnstein der Bergbau so wichtig, dass sie zu seinem Schutz oder wenigstens der Abschreckung halber am linken Wipperufer, eine Burg errichten ließen.

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Heldrungen – Wasserburg, Festung und Schloss

Bild: Festungswerke und Bastionen der Wasserburg Heldrungen.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEine erste schriftliche Erwähnung fand die Burg Heldrungen im Jahre 1126. Da der Ort inmitten einer uralten Kulturlandschaft liegt, ist aber anzunehmen, dass in diesen kriegerischen Zeiten und der exponierten geografischen Lage bereits einige Jahrhunderte vorher eine befestigte Anlage bestanden hat. Die Burg des 12. Jahrhunderts wird vermutlich noch aus Holz bestanden haben. Aber bereits um das Jahr 1200 wurde inmitten der flachen Landschaft eine steinerne Wasserburg errichtet.

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Hausneindorf – Die Burg

Bild: Die landwirtschaftliche Nutzung über viele Jahrhunderte hat deutliche Spuren an der Burg Hausneindorf hinterlassen.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Burg Hausneindorf liegt auf einer Hochfläche über dem Flüsschen Selke im nördlichen Harzvorland. Erstmals stand hier um 1130 eine Burg der Grafen von Blankenburg, die jedoch 1168 zerstört wurde. 1172 wurde die Burg neu aufgebaut. Später gehörte die Burg zum Hochstift Halberstadt und war zeitweise an die Grafen von Regenstein verpfändet. Von 1429 bis 1573 waren die Herren von Hoym im pfandweisen Besitz der Burg.

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Freyburg an der Unstrut – Die Neuenburg

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHoch über der uralten und geschichtsträchtigen Kulturlandschaft des Unstruttales, in der Nähe des Städtchens Freyburg, erheben sich die alterwüdigen Mauern der Neuenburg. Mit dem Bau der Burganlage wurde gegen 1090 durch Ludwig der Springer begonnen. Die Burg diente – genau wie die Wartburg bei Eisenach – der Sicherung der umfangreichen Besitzungen des Reiches der Thüringer. Entsprechend dürfte bereits um diese Zeit die Befestigung der Anlage ausgefallen sein: tiefe Gräben, Wälle und Bergfried waren sicher vorhanden.

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Freckleben – Die Burg

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHoch über dem linken Ufer der Wipper, unmittelbar südlich des Ortes Freckleben liegt die gleichnamige Burg. Früher hat die Burg Freckleben mit einer Ausdehnung von 300 x 600 Metern die gesamte Bergnase beherrscht. Von der Anlage ist heute noch die fünfeckige Kernburg und ein imposantes Wall- und Grabensystem auf der in ein Plateau übergehenden Südseite der Bergnase zu erkennen.

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Falkenstein – Die romantische Burg Falkenstein im Unterharz

Bild: Die Burg Falkenstein im Unterharz.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Hoch über dem Flüsschen Selke im nordöstlichen Unterharz, nahe dem Dorf Meisdorf im Salzlandkreis, liegt idyllisch die mittelalterliche Burg Falkenstein. Hier im Mansfelder Bergland – dem östlichsten Teil des Harzes – steigen die Berge zwar kaum auf über 400 Meter an. Aber das Gebiet um die Burg Falkenstein ist dicht bewaldet, nur dünn besiedelt und landschaftlich außerordentlich reizvoll.

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Egeln – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Egeln.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeMit freundlicher Unterstützung von Herrn Uwe Lachmuth, Museumsleiter der Wasserburg Egeln www.burg-egeln.de Ein Kastell in Egeln wurde urkundlich erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Die Orte Oster- und Westereguln gehörten zusammen mit einem Teil des nahen Hakel zur Ausstattung des Grafen Siegfried, dem einzigen Sohn des berühmten Markgrafen Geros und Paten Kaiser Ottos I. Es ist aber auf Grund der bevorzugten Lage des Ortes anzunehmen, dass hier bereits deutlich früher eine Siedlung bestanden hat. Siegfried verstarb sehr jung um das Jahr 959, so dass sein Vater Gero die Besitzung dem neu gegründeten Kloster Gernrode zuschrieb. Diesem Kloster stand Siegfrieds Witwe Hathui, geborene von Billung, über einen Zeitraum von 55 Jahren als Äbtissin…

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Sandersleben – Das Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeErstmals erwähnt wurde eine Burg in Sandersleben im Jahre 1316. Entscheidend für den Bau der Befestigungsanlage war möglicherweise die Kreuzung verschiedener Handelsrouten, die vom Osten in den Westen und vom Norden in den Süden führten und damals bedeutende Städte wie Halle und Braunschweig und Magdeburg mit Erfurt verbanden. In den folgenden Jahren schwang sich Sandersleben zum Hauptort der anhaltischen Ämter Freckleben und Sandersleben. Die Stadt hatte auch eine eigene Stadtmauer. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg baufällig. Deshalb begannen im Jahre 1600 umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten unter den Fürsten von Anhalt. Von 1619 bis 1631 nutzte die Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau das Schloss als Witwensitz. Heute wird das Schloss Sandersleben gewerblich genutzt.

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Meisdorf – Das Neue Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm Jahre 1708 ließ Johann Ludwig von der Asseburg in Meisdorf ein Schloss errichten. Die mittelalterliche Burg Falkenstein, bis dahin Wohnsitz der Familie von der Asseburg, bot keine adäquaten Wohnverhältnisse mehr. Das Schloss wurde bald darauf wieder abgerissen. Achaz Ferdinand von der Asseburg – Minister in Diensten Katharinas der Großen – ließ das repräsentative Neue Schloss im Stile des späten Barock erbauen. Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1922, ließ Friedrich Deodat von der Asseburg das Barockschloss um einen Flügel und den Turm erweitern. 1945 wurde die Familie von der Asseburg im Rahmen der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone enteignet. Das Schloss wurde in den Jahren der DDR als Betriebsferienlager…

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Hoym – Das Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Fürsten von Anhalt ließen 1714 in Hoym ein Barockschloss errichten. Sie nutzen das Schloss nur selten. Dem Schloss ging eine mittelalterliche Burg voraus. Zwischen 1855 und 1863 wurde der geistig umnachtete Herzog Alexander Carl von Anhalt-Bernburg – er soll an Schizophrenie gelitten haben – im Schloss Hoym interniert. Auch danach, seit 1878, diente Schloss Hoym der Unterbringung – oder vielmehr dem Wegschließen – geistig behinderter Menschen. Von Fürsorge oder gar Förderung der Patienten war damals nichts zu spüren. Besonders unrühmlich war die Zeit des Dritten Reiches: 299 Patienten aus Hoym wurde wegen Ihrer Behinderung umgebracht. Jetzt wird das restaurierte Schloss als Altenpflegeheim und Heim für geistig- und mehrfachbehinderte Menschen sowie…

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Schloss Wernigerode im Harz – von der Ritterburg zur fürstlichen Residenz

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHier, an der steil abfallenden Nordflanke des Harzes, ließ Graf Adalbert zu Haimar im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts eine wehrhafte Höhenburg errichten. Erstmals wurde ein castrum zu Wernigerode im Jahre 1113 urkundlich genannt. Jener Graf Adalbert besaß eine kleine Grafschaft in der Nähe von Hildesheim. Wahrscheinlich wurde er unter Heinrich V. – wie andere loyale Adlige auch – im Harz mit Ländereien belehnt, um die kaiserliche Zentralgewalt zu sichern. Dadurch waren die Grafen von Wernigerode Reichsunmittelbare, damit nur dem Kaiser lehenspflichtig und mit Vorrechten, wie dem Münzrecht und der Gerichtsbarkeit, ausgestattet. 1268 schlossen die Grafen von Wernigerode einen Lehensvertrag mit Brandenburg ab, da mit dem Tode Friedrichs II. im Jahre…

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Walbeck – Das Schloss

Bild: Das Schloss Walbeck spiegelt sich im Fischteich.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Schloss von Walbeck im Landkreis Mansfeld-Südharz geht auf eine Klostergründung der Ottonenzeit zurück. Damals war die Harzregion für einen kurzen Zeitraum das Herz Deutschlands. Adelheid, die Witwe Ottos I., und ihre Tochter Mechthild gründeten hier im Jahre 992 ein Kloster. Die Grafen von Arnstein wurden zu Schutzvögten des Klosters berufen. Im Mitteldeutschen Bauernkrieg wurde das Kloster Walbeck, so wie andere Klöster in der Grafschaft Mansfeld auch, von den aufständischen Bauern geplündert. 1542 wurde das Kloster säkularisiert.

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Seeburg – Das Schloss am Süßen See

Bild: Das romantische Schloss Seeburg am Süßen See bei Eisleben.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas heutige Schloss Seeburg ist lediglich der westliche Teil einer uralten und sehr großen Fluchtburg. Hier, am Süßen See ist uraltes Kulturland, und so war die Seeburg über 1300 Jahre eines der bedeutenden Zentren des politischen, militärischen und kulturellen Lebens im östlichen Vorharzgebiet. Das Klima am Süßen See ist im Vergleich zum rauen Harz deutlich milder und so gedeihen in seiner Nähe seit Jahrhunderten Obst und Wein bester Qualität. Daher ist der Ort Seeburg heute auch das Zentrum der Weinstraße Mansfelder Seen.

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Schochwitz – Das Schloss und die Familien von der Schulenburg und von Alvensleben

Bild: Das Schloss zu Schochwitz.

Letzte Änderung am 30. November 2012 von Birk Karsten EckeIn Schochwitz wird schon in früher Zeit eine Burg gestanden haben. Bereits 1133 wurde nämlich ein Odalricus de Scochwize genannt. Damals hatte der Adel bereits die Angewohnheit, sich nach ihren Stammburgen zu nennen. Die Besitzer der Burg wechselten oft. Mal war die Burg im Besitz der Herren von Friedeburg, dann im Besitz des Bischofs Friedrich von Merseburg. Auch ein Volrad von Rammelburg und danach ein Andreas Fesicke waren Besitzer von Schochwitz. Ob die bereits erwähnte Burg an der Stelle des heutigen, noch immer sehr ansehnlichen Schlossbaues im Ortskern gestanden hat, ist nicht ermittelbar.

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Schafstädt – Ein kleines Schloss im Stil des Barock

Bilder: Moderner Anbau am Schloss von Schafstädt.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie kleine Stadt Schafstädt mit heute etwa 2200 Einwohnern liegt an der Laucha auf der Querfurter Platte und gehört zur Stadt GOETHESTADT BAD LAUCHSTÄDT. Wegen des außerordentlich fruchtbaren Bodens ist das Stadtgebiet seit uralten Zeiten besiedelt. Schafstädt wurde bereits im Jahre 830 im Hersfelder Zehntverzeichnis urkundlich erwähnt. 1302 tauchte in Urkunden erstmals ein Ritter Siegfried von Schafstädt auf.

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Rossla – Das Schloss

Bild: Impressionen vom Schloss Roßla.

Letzte Änderung am 30. November 2012 von Das Schloss Roßla wurde zwischen 1827 und 1831 im Stil des Klassizismus am Ufer des Flüsschens Helme erbaut. An der Stelle des heutigen Schlossbaues hat bereits im 12. Jahrhundert eine Wasserburg gestanden. Diese Burg hatte zeitweise den Status einer Reichsburg. Die Wasserburg wechselte oft die Besitzer: von Roßla, von Nordheim und von Rothenburg. Auch die mächtigen Grafen von Beichlingen und die ebenfalls wichtigen Grafen von Hohnstein waren Besitzer der Burg.

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Rammelburg – Eine kurze Geschichte des Schlosses im Unterharz

Bilder: Impressionen vom Schloss Rammelburg.

Letzte Änderung am 30. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeFährt man auf der Bundesstraße B242, der Harzhochstraße, in Richtung Harzgerode, so fällt im Unterharz zwischen dem Ort Saurasen und der Abzweigung nach Wippra das inmitten bewaldeter Berge malerisch gelegene Schloss Rammelburg auf. Der Hof des hoch über dem Flüsschen Wipper gelegenen Schlosses Rammelburg, das sich im Stil der Renaissance präsentiert, weist die Form eines unregelmäßigen Viereckes auf. Von ursprünglich zwei Bergfrieden ist lediglich einer erhalten, der heute als Uhrenturm dient. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloss in den Jahren zwischen 1901 und 1903, nachdem es 1894 teilweise einem Brand zum Opfer gefallen war.

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Plötzkau – Die Geschichte von Burg und Schloss und den Fürsten von Anhalt Plötzkau

Bild: Stolz wie der Hahn der Großtrappe erhebt sich das Schloss Plötzkau mit seinem imposanten Bergfried über die Saaleaue.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn Plötzkau liegt oberhalb der Saale das gleichnamige Schloss. Bereits vor dem Jahr 1100 hat an der Stelle des jetzigen Schlosses eine Burg gestanden, denn ab 1069 ist ein Graf Bernhard von Plötzkau verbürgt. Schon 1139 wurde diese Burg von den Welfen zerstört. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts starben die Grafen von Plötzkau aus. Die kriegerischen Zeiten wurden den beiden letzten Grafen zum Verhängnis.

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Mansfeld – Aufstieg, Fall und Schleifung der größten Festung in Mitteldeutschland

Bild: Die in ihrer Gewaltigkeit nicht zu übertreffende talwärts gerichtete Bastion Mine prägt auch heute noch das Bild des Schlosses zu Mansfeld.

Letzte Änderung am 25. April 2018 von WebmasterAb dem Jahre 1517 begannen die Grafen von Mansfeld mit dem Ausbau der Festung. Diese Maßnahme zog sich bis in das Jahr 1549 und diente vorrangig der Sicherung der parallel dazu entstehenden Schlösser Vorderort, Mittelort und Hinterort. Die Fortifikationsarbeiten wurden in den Anfangsjahren durch den aus Nürnberg stammenden Festungsbaumeister Martin Harder und in der Endphase durch Christoph Stieler aus Magdeburg geleitet.

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Mansfeld – Eine kurze Geschichte von Burg, Festung, Schlosskirche und neogotischem Schloss

Letzte Änderung am 14. Dezember 2012 von Auf einem Bergsporn über dem beschaulichen Städtchen Mansfeld liegt das Schloss Mansfeld. Sein Alter ist heute nicht mehr genau zu bestimmen. Allerdings wird bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts ein Adliger Hoyer von Mansfeld erwähnt. Dies kann als Hinweis dafür gelten, dass schon um diese Zeit eine befestigte Anlage vorhanden war, denn der Adel pflegte sich nach dem Stammsitz zu benennen. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts muss die Burganlage eine beträchtliche Größe aufgewiesen haben – es waren neben anderem Personal auch zwei Ärzte auf der Burg. Außerdem war die Burg ungewöhnlich stark befestigt, denn im 14. Jahrhundert widerstand die Burg mehreren Belagerungen.

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Langenstein bei Halberstadt – Freifrau Maria Antonia von Branconi und Schloss Langenstein

Bild: Das Schloss zu Langenstein bei Halberstadt.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte des Schlosses zu Langenstein bei Halberstadt ist eng mit der Freifrau Maria Antonia von Branconi (* 1746 – ✝ 1793) verbunden. Sie kaufte 1776 das Landgut Langenstein und ließ sich zwischen 1778 und 1783 das Schloss errichten. Doch wer war eigentlich die Freifrau von Branconi? Das fragte sich auch Friedrich II. von Preußen – Der ALTE FRITZ oder FRIDERICUS REX – „wer eigentlich die von Branconi geb. von Elsner ist? auch ob und aus welchem auswärtigen Land, Sie Sich, mit dem angegebenen ansehnlichem Vermögen, in dero dortigen Fürstenthum, ansäßig gemacht hat?“

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