Der Eislebener oder Eisleber Blutsonntag

Bild: Das Ehrengrab der drei Todesopfer Walter Schneider, Hans Seidel und Otto Helm des Eisleber Blutsonntages 1933. Bild © 2006 by Birk Karsten Ecke.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Mansfelder Land war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Zentren Deutschlands und Bergbau und Industrieproduktion liefen auf Hochtouren. Die so genannten GOLDENEN ZWANZIGER JAHRE waren für die arbeitende Bevölkerung aber gar nicht so golden: Eine Währungsreform, hohe Reparationsforderungen der Entente-Mächte und eine handfeste Weltwirtschaftskrise waren eine hohe Belastung für die ohnehin hart arbeitenden Menschen.

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Eisleben – Das Ernst Leuschner Denkmal in der Oberen Parkstraße

Bild: Das Ernst Leuschner Denkmal in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Lutherstadt Eisleben des Ausgehenden 19. Jahrhunderts war der 1826 in Waldenburg geborene Oberbergrat Ernst Leuschner. Nach dem Zusammenschluss der ehemals fünf Mansfelder Gewerkschaften zur Mansfelder Kupferschieferbauenden Gewerkschaft im Jahre 1852 leitete Leuschner diesen Betrieb von 1862 bis zu seinem Tode 1898. Sein Verdienst besteht insbesondere darin, dass der Bergbau auf Kupferschiefer auch nach dem Leerlaufen des Salzigen Sees bei Röblingen und den daraus resultieren Wassereinbrüchen in den Schächten, aufrechterhalten werden konnte.

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Eisleben – Die Kriegsgedenkstätte auf dem Campo Santo – Alter Friedhof

Bild: Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Campo Santo - Alter Friedhof - in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Gleich nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges sollte auf dem freien Platz gegenüber dem Tor der Mahnung am Stadtpark ein monumentales Denkmal für die Gefallenen dieses neuen Krieges errichtet werden. Dieses Ehrenmal sollte unmittelbar nach dem Ende des Krieges – in der Propaganda des Nationalsozialistischen Regimes ENDSIEG genannt – verwirklicht werden. Vorerst gab man sich allerdings mit einfachen Ehrenmal aus Holz, denn in diesen Zeiten konnte man wirklich nicht mehr durchsetzen. Die Namen der der im Krieg gefallenen Eisleber wurden in Holztafeln eingraviert.

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Lutherstadt Eisleben – Der Alte Friedhof oder Campo Santo

Bild: Familiengrabstätte des Bergrates Ernst Leuschner auf dem Alten Friedhof oder Campo Santo in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Der Alte Friedhof oder Campo Santo von Eisleben wurde 1533 am nördlichen Rand der Stadt, jedoch außerhalb der damaligen Stadtgrenze, angelegt. Vorher hatte jede der Kirchengemeinden der Stadt ihren eigenen Friedhof. Der Grundriss dieses Gottesackers ist nahezu quadratisch. In Anlehnung an ähnliche Friedhöfe in Italien wurde der Gottesacker Campo Santo – Heiliger Acker – genannt. Der Friedhof ist von einem zweiflügligen, nach einer Seite offenen Bahrenhaus zur Stadt abgegrenzt. Dieses Bahrenhaus wird Kronenkirche genannt, weil in ihm über den Erbbegräbnissen die Grabkronen aufgehängt wurden. Besonders sehenswert sind die in der Kronenkirche aufbewahrten Grabsteine aus der Zeit der Renaissance.

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Lutherstadt Eisleben – Die Stadt Martin Luthers und des Kupferschieferbergbaues

Bild: Auf dem Markt der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 27. Dezember 2012 von Die Lutherstadt Eisleben, bis zur Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt im Juli 2007 Sitz des Landrates des Mansfelder Landes, liegt am Westrand der Mansfelder Mulde. Eisleben ist reich an Traditionen. Jahrhundertelang wurde in der Region Bergbau auf Kupferschiefer betrieben, der dem Ort einen gewissen Wohlstand brachte. Die Stadt ist aber auch Geburts- und Sterbeort des Reformators Martin Luther. Aber auch die Grafen von Mansfeld haben den Ort geprägt.

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