Harzgerode – Das Schloss der Fürsten von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

Bild: Der Rundturm des Schlosses zu Harzgerode war einst Teil der Stadtbefestigung. Ansicht vom Inneren des Schlosshofes.

Letzte Änderung am 29. November 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte des Schlosses Harzgerode ist eng mit den Fürsten von Anhalt verbunden. Die Gründung des Schlosses begann im 13. Jahrhundert mit der Beanspruchung des Ortes Harzgerode durch die Fürsten von Anhalt. Die Fürsten ließen neben der Burg auch eine Stadtmauer errichten. Der Ort hatte im Mittelalter eine große Bedeutung. Bereits 995 erhielten Mönche aus Nienburg durch Kaiser Otto III. die Genehmigung in Harzgerode eine Münz- und Zollstätte zu gründen. Der Ort wurde zum Markt und 1338 zur Stadt erhoben. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurden Stadt und Schloss mehrfach verpfändet. Meist waren die Grafen von Stolberg die Herren über Harzgerode.

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Harkerode – Das Schloss der Familie von Knigge

Bild: Das Schloss der Familie von Knigge in Harkerode.

Letzte Änderung am 29. November 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte der Gemeinde Harkerode ist eng mit der Familie von Knigge verbunden. Das Dorf Harkerode gehörte zur Herrschaft Arnstein, deren Zentrum die unweit gelegene Burg gleichen Namens war. 1678 wurde die Herrschaft Arnstein wegen Insolvenz der Grafen von Mansfeld-Vorderort, mit Ausnahme der Burg, des an ihrem Fuße gelegenen Brauhofes und des Harkeröder Vorwerkes an den Freiherren von Knigge verpfändet. Im Jahre 1812 – im Königreich Westphalen unter dem Regenten Jérôme Bonaparte – kamen die Freiherren von Knigge in den endgültigen Besitz von Herrschaft Arnstein. Auch die Burg Arnstein ging an die Freiherren über. Die Burg verfiel zusehends, wohl auch weil sie schon damaligen Vorstellungen von Wohnkomfort und Lebensqualität nicht mehr genügte.

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Gänsefurth – Das Schloss

Bild: Das Schloss zu Gänsefurth.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Die Geschichte des Schlosses Gänsefurth ist sehr eng mit der Familie von Trotha verbunden, die über einen Zeitraum von über 460 Jahren Besitzer des Schlosses waren. Der älteste Teil der Anlage mit dem Bergfried stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Weil die Burg in einer Niederung in unmittelbarer Nähe zum Flüsschen Bode liegt, wird es sich um eine Wasserburg gehandelt haben. Die Burg befand sich ursprünglich im Besitz der Fürsten von Anhalt.

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Das Schloss zu Friedeburg an der Saale – Unbekanntes Kleinod im Saalischen Mansfeld

Bilder: Das Schloss zu Friedeburg.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Oberhalb des romantisch an der Saale gelegenen Ortes Friedeburg liegt eine der interessantesten und zugleich unbekanntesten Burganlagen des Landkreis Mansfeld-Südharz. Über die Geschichte von Burg und Ort war lange Zeit nicht viel bekannt oder nicht historisch belegbar. Und auch heute noch liegt vieles im Dunkel der Geschichte, verwischt von den Wirrungen und Missverständnissen vergangener Zeiten. Urkundlich bezeugt wurde die Landschaft um Friedeburg, der sogenannte Hassegau, bereits im 8. Jahrhundert. Eine ununterbrochene Besiedelung kann aber nicht vorausgesetzt werden.

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Ermsleben – Das Schloss

Bild: Das Schloss zu Ermsleben.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Ermsleben, heute zum Landkreis Harz gehörend, war eine der vier Städte des ehemaligen Mansfelder Gebirgskreises. Die Herren von Hoym erbauten 1590 ein zweigeschossiges Wohnschloss im Stil der Renaissance. Das Schloss liegt heute etwa in der Mitte des Ortes. Dem Schloss derer von Hoym ging eine Burg voraus, die von ihrer Größe her nicht unbedeutend gewesen ist. Diese mittelalterliche Burg gehörte den Grafen von Falkenstein. 1332 verschenkte Burchard von Falkenstein, der letzte Falkensteiner, die Burg an das Hochstift von Halberstadt.

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Eisleben – Die drei Stadtschlösser der Grafen von Mansfeld

Bild: Das Stadtschloss der Grafen von Mansfeld-Vorderort in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeDie drei Grafenlinien von Mansfeld – Vorderort, Mittelort und Hinterort – ließen sich in Eisleben zwischen 1500 und 1601 je einen Stadtwohnsitz in zentraler Lage am Markt erbauen. So entstanden die die drei so genannten Stadtschlösser Vorderort, Mittelort und Hinterort, die noch heute bestehen. Das älteste der Stadtschlösser ist das Schloss Hinterort, das etwa um das Jahr 1500 errichtet wurde. Dieses Schloss beherbergt heute ein Bergbau-Museum. Etwa in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand das Schloss Vorderort, das im Jahre 1707 völlig umgebaut wurde. Dieses Schloss wird heute als Hotel genutzt. Das Schloss Mittelort wurde erst 1601 ebenfalls an zentraler Stelle erbaut. In ihm ist heute die Mohren-Apotheke untergebracht.

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Blankenburg am Harz – Das Große Schloss und Kronprinzessin Viktoria Luise von Preußen

Bild: Impressionen vom Großen Schloss zu Blankenburg im Harz.

Letzte Änderung am 20. März 2016 von WebmasterDas Große Schloss liegt auf dem Berg Blankenstein hoch über der beschaulichen Fachwerkstadt Blankenburg an der Nordabdachung des Harzes. Die Geschichte des Großen Schlosses und seiner Vorgängerburg ist eng mit der des Ortes Blankenburg am Harz verbunden. In der Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert wurde auf dem Großen Schloss zu Blankenburg nicht selten auch der Grundstein zu europäischer Politik gelegt. Ort und Burg Blankenburg wurden erstmals im Jahre 1123 – nach anderen Quellen 1128 – urkundlich erwähnt.

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Beyernaumburg – Das Schloss

Bild: Schloss Beyernaumburg mit dem mächtigen Bergfried.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeIm Rohnetal im südöstlichen Harzvorland liegt der zum Landkreis Mansfeld-Südharz gehörende Ort Beyernaumburg. Etwas versteckt ist hier oberhalb des Ortes eine Burganlage mit einem Schloss zu finden. Die Burg war erst Reichsburg, dann Grafenburg und ab 1815 Rittergut. Hinter der Burg befindet sich, umgeben vom Schlosspark, ein Schloss aus jüngerer Zeit. Vom 15. bis 17. Jahrhundert waren die Grafen von Asseburg Herren auf der Beyernaumburg. Ab 1653 gehörte sie der Familie Bülow, die 1945 enteignet wurde. Im Jahre 1946 wurde auf der Burg ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet, das auch heute noch besteht.

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Das Schloss zu Ballenstedt – Kloster und Residenz der Askanier und Anhaltiner sowie Grabstätte Albrechts des Bären

Letzte Änderung am 26. Juni 2013 von Birk Karsten EckeBallenstedt ist der Stammsitz der Askanier, eines der wichtigsten Geschlechter des hochmittelalterlichen und barocken Mitteldeutschlands. Viele berühmte Persönlichkeiten haben ihre Wurzeln in diesem Adelsgeschlecht: Uta von Naumburg, Albrecht der Bär, Katharina die Große und der Alte Dessauer. Sie alle bestimmten die Geschicke ihrer jeweiligen Epoche maßgeblich mit. Der erste bezeugte Askanier war Graf Esiko von Ballenstedt, der im 11. Jahrhundert lebte.

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Allstedt – Das Schloss

Bild: Im Schloss zu Allstedt.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeInmitten einer uralten Kulturlandschaft – umgeben von Kyffhäuser, Harz und Goldener Aue – liegt auf einem Bergrücken hoch über dem gleichnamigen Städtchen das Schloss Allstedt. In der früh- und hochmittelalterlichen Königspfalz Allstedt – in räumlicher Nachbarschaft zu den Pfalzen Tilleda, Wallhausen und Memleben – fanden häufig Reichs- und Fürstenversammlungen statt, die letzte unter dem Staufer Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahre 1188. 

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Stolberg im Harz- Das Josephskreuz auf dem Auerberg

Bild: Das Josephskreuz auf dem Auerberg bei Stolberg im Harz. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Auerberg bei Stolberg – der URBERG der frühen Siedler im Harz – erhebt sich fast 580 Meter über den Meeresspiegel. Für den Unterharz ist dies eine beträchtliche Höhe und so ist der Auerberg auch der Blickpunkt im Unterharz. Die exponierte Lage des Porhyrberges macht ihn für Beobachtungszwecke besonders geeignet. Aber erst aus dem 17. Jahrhundert ist ein Turm bekannt. Vielleicht war es ja der Aberglaube der Harzbewohner, der eine frühere Bebauung verhindert hat. Immerhin rastete – so der Volksglaube – die Wilde Jagd auf dem Berg. Tatsache ist, dass der Gipfel häufig von Orkanen und Unwettern heimgesucht wurde und wird.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Eichstädter Warte

Bild: Die Eichstädter Warte bei Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEtwa 20 Gehminuten nördlich der Gemeinde Langeneichstädt, die bereits 778 erstmals erwähnt wurde, liegt auf einer sanften Anhöhe ein Wehrturm – die Eichstädter Warte. Der aus Muschelkalkstein bestehende und noch gut erhaltene Turm mit seinem markanten Dachkegel hat bei einem Durchmesser von 7,8 m eine Höhe von 15,6 m. Der einzige Zugang liegt in einer Höhe von etwa 8 m, so dass der Turm seinerzeit praktisch nicht einnehmbar war. Über der Eingangstür befinden sich zwei Konsolsteine, die wahrscheinlich Pechnasen trugen – im Mittelalter ein probates Mittel zur Verteidigung.

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Petersberg bei Halle an der Saale – Der Bismarckturm

Bild: Tradition und Moderne. Der Bismarckturm und der Fernsehturm auf dem Petersberg bei Halle an der Saale.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeNach der Gründung de Deutschen Reiches und einem starken wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland machte sich überall in Deutschland eine bis dahin nicht gesehene patriotistische Bewegung breit. So initiierte Pfarrer Dienemann aus dem nahegelegenen Ort Stumsdorf im Jahre 1899 den Bau eines Bismarckturmes auf dem exponierten Massiv des Petersberges bei Halle an der Saale. Wie für etliche andere andere Bismarcktürme auch, wurde für den Turm auf dem Petersberg der Entwurf GÖTTERDÄMMERUNG des Architekten Wilhelm Kreis ausgewählt.

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Ballenstedt – Der Bismarckturm bei Opperode

Bild: Der Bismarckturm auf dem Stahlberg bei Opperode.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeAm Vorabend des Ersten Weltkrieges, im Oktober des Jahres 1913, kam dem damaligen Bürgermeister Wendt in der Harzstadt Ballenstedt die Idee, einen Bismarckturm errichten zu lassen. Als Standort wurde der markante bewaldete Stahlsberg über der Ortschaft Opperode, heute ein Ortsteil von Ballenstedt, gewählt. Der Turm sollte vom Architekten Professor Wilhelm Kreis entworfen werden, der bereits über fünfzig weitere Bismarcktürme und Bismarcksäulen geplant hatte. Etliche der Entwürfe des Professors waren bereits prämiert worden, meist die des Baumusters GÖTTERDÄMMERUNG mit AUSSICHTSPLATTFORM und FEUERSCHALE. Auch der Ballenstedter Turm sollte diesem Schema entsprechen.

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Quedlinburg – Die Bicklingswarte

Bild: An der Bicklingswarte bei Quedlinburg.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeFür eine kurze Zeit war der Harz im Hochmittelalter unter den Ottonen der Mittelpunkt des Deutschen Reiches und Quedlinburg am Nordrand des Harzes seine Hauptstadt. Die Stadt konnte sich noch für einige Jahrhunderte ihren Stolz bewahren. Ihre Wehrhaftigkeit sicherte sich Quedlinburg durch eine Stadtmauer und einige vorgelagerte Warten. Diese Warten – im Mittelalter wurden bis zu elf gezählt – standen auf exponierten Geländepunkten rings um die Stadt. Sie boten den Ackerbürgern bei der Feldarbeit Schutz vor plötzlichen Überfällen. Ihre weitere Funktion bestand darin, die Stadt vor Angreifern zu warnen.

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Wolfsberg im Harz – Das Wolfsdenkmal

Bild: Wirklich ein Wolf - oder doch eher ein Löwe? Detailansicht vom Wolfsdenkmal bei Wolfsberg im Harz.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn der Nähe der Orte Wolfsberg und Breitenbach im Unterharz befindet sich inmitten der ausgedehnten Forsten das Wolfsdenkmal. An dieser Stelle soll im Jahre 1724 der letzte Wolf des Harzes während einer Jagd erlegt worden sein. Das Denkmal besticht nicht durch eine besondere künstlerische Gestaltung. Dennoch lohnt eine Wanderung zu diesem Denkmal durch die schönen Wälder des Unterharzes. Vom Dorf Wolfsberg im Harz mit seiner interessanten Kirche aus sind es etwa 6 Kilometer und der Wanderweg ist gut ausgeschildert.

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Reinstedt – Der Fritz Weineck Gedenkstein und die Geschichte vom Kleinen Trompeter

Bild: Der Fritz-Weineck-Gedenkstein in Reinstedt.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeWohl jeder, der in der DDR aufgewachsen ist, kennt aus seiner Schulzeit das Lied vom KLEINEN TROMPETER . Dieses Lied ist dem Hornisten des Roten Frontkämpferbundes Fritz Weineck gewidmet, der 1897 in Halle an der Saale geboren wurde. Weineck erlente den Beruf eines Bürstenbinders und im Ersten Weltkrieg wurde er Soldat. Im Jahre 1921 in der Weimarer Republik heiratete er. 1924 wurde er Mitglied im Roten Frontkämpferbund, einer straff organisierten halbmilitärischen Organision, die insbesondere Schutzaufgaben während der Versammlungen der kommunistischen Partei Deutschlands übernahm.

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Eisleben – Das Denkmal Tor der Mahnung im Stadtpark

Bild: Das Denkmal Tor der Mahnung in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Erste Weltkrieg hatte nicht wenige Opfer – immerhin fielen 835 Männer unter den Bürgern der Lutherstadt Eisleben – gefordert. An dieser Stelle sei dem Autor dieser Website ein kleiner Exkurs in die Geschichte gestattet. Der Erste Weltkrieg, der mit einer Euphorie der Bevölkerung des seit 1871 geeinten Deutschlands begonnen hatte, entwickelte sich in seinem Verlauf zum ersten echten Vernichtungskrieg. Es war nicht mehr der klassische Kampf Einheit gegen Einheit. Vielmehr wurden erstmals echte Massenvernichtungswaffen eingesetzt – andererseits kämpften Menschen im direkten Zweikampf gegen andere Menschen – brutal und mit mit primitiven Mitteln Auge in Auge.

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Polleben – Das Ernst Thälmann Denkmal

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Birk Karsten EckeErnst Thälmann, auch Teddy genannt, wurde am 16. April 1886 in Hamburg geboren. Die Umstände seines Todes gelten heute als unklar. Möglicherweise wurde er am 18. August 1944 im Konzentrationslager Buchenwald erschossen. Sein Wirken als Arbeiterführer ist heute – und war selbst früher unter Kommunisten – umstritten. Dennoch wurden ihm bereits in der Zeit des Nationalsozialismus außergewöhnliche Ehrungen zuteil. Nach ihm wurde im Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939 ein Teil der XI. Internationalen Brigaden benannt, das so genannte Thälmannbataillon.

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Eisleben – Das Denkmal Seilscheibe

Bild: Detailansichten vom Denkmal Seilscheibe in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm Mansfelder Revier wurde der Bergbau auf Kupferschiefer bereits Ende der 1960er Jahre eingestellt. Die Kosten für die Erzeugungskette vom Kupferschiefer bis zum fertigen Kupfererzeugnis stand in keinem Verhältnis zu den Erlösen. Der Kupferschieferbergbau wurde in die Sangerhäuser Mulde verlagert. Allerdings wurden auch diese Schächte innerhalb kurzer Zeit nach der Deutschen Wiedervereinigung in Folge ökonomischer Zwänge geschlossen.

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Wansleben am See – Das Denkmal für die Opfer des Faschismus

Bild: Das Denkmal für die Opfer des Faschismus in Wansleben am See wurde durch den Bildhauer Richard Horn aus Halle an der Saale nach dem Zweiten Weltkrieg gestaltet.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von In der kleinen Gemeinde Wansleben am See – an der Bundesstraße B80 zwischen Halle an der Saale und der Lutherstadt Eisleben gelegen – befand sich zwischen 1943 und 1945 eine Außenstelle des berüchtigten Konzentrationslagers Buchenwald. Die Häftlinge mussten in den nahe gelegenen Schächten GEORGI und NEUMANSFELD unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges wurde aus dem Deutschen Reich und den okkupierten Gebieten im Osten und Westen ein riesiges Heer an Menschen zur Zwangsarbeit herangezogen. Wie viele es genau waren, ist bis heute nicht bekannt. Es dürfte sich aber um etwa 7 bis 11 Millionen gehandelt haben.

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Eisleben – Das Denkmal der Marathonläufer

Bild: Das Denkmal Der Marathonläufer am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben stehende Denkmal DER MARATHONLÄUFER wurde im Jahre 1927 durch das hier etablierte Lehrerseminar an die Stadt – ein Dank an die mehr als hundertjährige Unterstützung. Doch die Geschichte dieses Denkmals ist weitaus älter. Die Figur des Marathonläufers geht auf eine Sage der griechischen Antike zurück: Die Griechen hatten die feindlichen Perser in einer großen Schlacht bei Marathon geschlagen. Die Siegesbotschaft wurde durch einen Läufer nach Athen gebracht. Dort angelangt starb er nach dem anstrengenden Lauf vor Erschöpfung. Da die Schlacht von Marathon einen Wendepunkt in der Geschichte des antiken Griechenland war, wurde der Läufer von Marathon zur Symbolfigur.

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Eisleben – Das Martin Luther Denkmal auf dem Markt

Bild: Das Lutherdenkmal auf dem Markt von Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Auf dem Markt der Lutherstadt Eisleben befindet sich unmittelbar unter dem historischen Rathaus ein imposantes Denkmal, mit dem die Stadt ihren wohl berühmtesten Sohn, den Reformator Dr. Martin Luther, ehrt. Von der ersten Planung bis zur Weihe des Denkmales zum 400. Geburtstages Luthers am 10. November 1883 verging eine lange Zeit. Bereits Anfang des Jahres 1801 wurde eine Königlich-Preußische-Vaterländische-Literarische Gesellschaft in der Grafschaft Mansfeld mit dem Ziel dem Reformator Dr. Martin Luther zum 300. Jubiläum des Thesenanschlages im Jahre 1817 ein Denkmal zur errichten.

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Mansfeld – Das Denkmal Lutherbrunnen in der Altstadt

Bild: Der Lutherbrunnen in der Altstadt von Mansfeld.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Das beschauliche Städtchen Mansfeld, war der Ort, an dem der spätere Reformator Martin Luther im Schatten der Burg der einst mächtigen Grafen von Mansfeld seine Kindheit verbrachte. Luthers Vater war Hüttenbesitzer und kaufte für sich und seine Familie ein Haus in Mansfeld. Hier brachte es der Hüttenbesitzer bis zum Ratsherren. Obgleich Mansfeld seit dem Jahre 1815 die Kreisstadt des Mansfelder Gebirgskreises war, stand es immer im Schatten des weit größeren Eisleben, dem Geburts- und Sterbeort Martin Luthers1. Es gab bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts einen Versuch, in Mansfeld ein Lutherdenkmal zu errichten. Eisleben war die Kreisstadt des Mansfelder Seekreises. [↩]

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Eisleben – Das Ernst Leuschner Denkmal in der Oberen Parkstraße

Bild: Das Ernst Leuschner Denkmal in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Lutherstadt Eisleben des Ausgehenden 19. Jahrhunderts war der 1826 in Waldenburg geborene Oberbergrat Ernst Leuschner. Nach dem Zusammenschluss der ehemals fünf Mansfelder Gewerkschaften zur Mansfelder Kupferschieferbauenden Gewerkschaft im Jahre 1852 leitete Leuschner diesen Betrieb von 1862 bis zu seinem Tode 1898. Sein Verdienst besteht insbesondere darin, dass der Bergbau auf Kupferschiefer auch nach dem Leerlaufen des Salzigen Sees bei Röblingen und den daraus resultieren Wassereinbrüchen in den Schächten, aufrechterhalten werden konnte.

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Der Kyffhäuser – Die Unter-, Mittel- und Oberburg

Bilder: Reste der Mittelburg am Kyffhäuser.

Letzte Änderung am 25. November 2012 von Birk Karsten EckeIm Mittelalter befanden sich im Gebiet um den Kyffhäuser einige Königspfalzen, so zum Beispiel Tilleda oder Memleben. Die Pfalzen dienten, da die Könige zu dieser Zeit noch keine festen Herrschaftssitze hatten, als zeitweiliger Wohnsitz. Da sich das Kyffhäusergebirge unmittelbar an der Grenze des slawisch bewohnten Gebietes befand, waren zusätzliche Schutzburgen zur Sicherung der Pfalzen notwendig.

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Eisleben – Die Kriegsgedenkstätte auf dem Campo Santo – Alter Friedhof

Bild: Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Campo Santo - Alter Friedhof - in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Gleich nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges sollte auf dem freien Platz gegenüber dem Tor der Mahnung am Stadtpark ein monumentales Denkmal für die Gefallenen dieses neuen Krieges errichtet werden. Dieses Ehrenmal sollte unmittelbar nach dem Ende des Krieges – in der Propaganda des Nationalsozialistischen Regimes ENDSIEG genannt – verwirklicht werden. Vorerst gab man sich allerdings mit einfachen Ehrenmal aus Holz, denn in diesen Zeiten konnte man wirklich nicht mehr durchsetzen. Die Namen der der im Krieg gefallenen Eisleber wurden in Holztafeln eingraviert.

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Eisleben – Das Friedrich Koenig Denkmal

Bild: Das Friedrich Koenig Denkmal in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Friedrich Koenig wurde am 17.04.1774 als Sohn eines Ackerbürgers in Eisleben geboren. Hier besuchte er auch das Gymnasium, das er jedoch wegen des frühen Todes seine Vaters bald verlassen musste. Er begann bei Breitkopf und Härtel eine Lehre als Drucker und Setzer – und das bestimmte seinen ganzen weiteren Lebensweg als Erfinder und Unternehmer. Eine ausführliche Biographie des Erfinders der Buchdruckschnellpresse finden Sie hier auf dieser Internetseite: Friedrich Koenig.

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Eisleben – Das Bernhard Koenen Denkmal am Stadtgraben

Bild: Das Bernhard-Koenen-Denkmal am Stadtgraben in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Bernhard Koenen kam am 17.02.1889 in Hamburg als Sohn einer sozialistisch geprägten Arbeiterfamilie zur Welt. 1907 wurde er Mitglied der SPD, schloss sich 1917 der USPD und 1920 der KPD an. Während der Novemberrevolution 1918/1919 war er als Arbeiterrat in den Leuna-Werken aktiv. Danach machte er Karriere in der Bezirksleitung der KPD im Bezirk Halle-Merseburg und ab 1923 in der KPD-Zentrale. Ernst Thälmann berief ihn 1929 aus der Zentrale ab, weil Koenen der Strömung der Versöhnler angehörte. Von 1922 bis 1933 war Bernhard Koenen auch Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen. Während des Eislebener Blutsonntages am 13.02.1933 wurde Koenen schwer verletzt – er verlor ein Auge. Ein Arzt versteckte Koenen, der mittlerweile steckbrieflich…

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Eisleben – Das Denkmal Kamerad Martin am Breiten Weg

Bild: Denkmal Kamerad Martin am Breiten Weg in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Eisleben erlebte im 16. Jahrhundert eine erste Blüte als Bergarbeiterstadt. Graf Albrecht  von Mansfeld gründete deshalb um das Jahr 1500 unmittelbar vor den Toren der Stadt Eisleben die Neustadt. Diese neue Ansiedelung wuchs durch den Zuzug von Bergarbeitern sehr schnell, so dass sie bereits 1513 die Genehmigung zum bau einer eigenen Kirche erhielt. Graf Albrecht gliederte der Kirche St. Annen schon 1515 ein Kloster an.

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Eisleben – Das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd

Bild: Das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn der Lutherstadt Eisleben findet der interessierte Besucher im Neubaugebiet südlich der Magdeburger Straße das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd. Das Denkmal wurde im Jahre 1998 von den Bildhauern Ute Appelt-Lillack und Siegfried Appelt erschaffen. Es symbolisiert die drei Säulen des vergangenen Mansfelder Kupferbergbaues: den Hunt, den Stollen (oder: Stolln) und das Grubenpferd. Leider hat die Substanz diese Denkmals sehr gelitten. Der Stolln ist mit einem miserabel gemachten Graffitti beschmiert und am Hunt ist eine Ecke abgeschlagen.

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Sylda – Das Gangloff Denkmal oder der Gangloff Stein

Bild: Detailansicht des Gangloffsteines in Sylda.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Die Menschen im Dorf Sylda – etwa 7 Kilometer nordwestlich von Hettstedt gelegen – erhalten durch einen Stein das Andenken an den in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hier ansässigen bekannten Wildschützen Johann Gottfried Gangloff. Gangloff wurde bereits zu Lebzeiten zur Legende, weil er ein äußerst besonnener und zielsicherer Schütze war. Sein Mut und seine durchdachte Wilddieberei brachte ihm die Sympathie der Landbevölkerung ein.

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Hettstedt – Der Obelisk Flamme der Freundschaft

Bild: Der Obelisk Flamme der Freundschaft in der Abenddämmerung.

Letzte Änderung am 4. Oktober 2013 von Birk Karsten EckeIn der Wipperstadt Hettstedt befindet sich – etwas abgelegen von der Fernverkehrsstraße B180 und von dieser auch nicht einsehbar – der Obelisk Flamme der Freundschaft. Der Obelisk wurde im II. Wohnkomplex – zwischen Schillerstraße, Maxim-Gorki-Straße und Heinrich-Mann-Weg – auf einem großen unbebauten Platz errichtet. Nach der gesellschaftlichen Wende in der DDR wurde über den Weiterbestand des zweifellos ideologisch vorbelasteten Denkmales ähnlich emotional diskutiert wie über das Lenindenkmal in der Lutherstadt Eisleben. Das Schicksal des Leinindenkmals ist dem Obelisken bisher erspart geblieben – bis jetzt wurde die Flamme der Freundschaft nicht abgerissen.

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Mansfeld Ortsteil Leimbach – Das Denkmal Germania

Bild: Detailansicht vom Denkmal Germania in Leimbach.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Wer auf der Bundesstraße B242 – der historischen Klausstraße – aus dem Harz kommend in Leimbach, einem Ortsteil der Lutherstadt Mansfeld, in Richtung Eisleben oder Sangerhausen unterwegs ist, kommt wenige hundert Meter hinter dem Ortseingangsschild an einem unübersehbaren Denkmal vorbei. Bei dieser Plastik handelt es sich um die Germania, einer mit Schwert, Schild und Kettenhemd gerüsteten Frauengestalt. Die lorbeerbekränzte und zugleich waffenstrotzende Germania galt als Symbolfigur für die geeinte deutsche Nation.

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Hettstedt – Das Bergbaudenkmal auf dem Markt

Bild: Das Bergbaudenkmal auf dem Markt von Hettstedt wurde 1950 vom Bildhauer Richard Horn geschaffen. Es wurde anlässlich der 750 Jahrfeier des Bestehens der Mansfelder Berg- und Hüttenleute am 2. September 1950 eingeweiht.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeIm Jahre 1950 wurde der 750. JAHRESTAG DES BESTEHENS DES MANSFELDER BERG- UND HÜTTENWESENS gefeiert. Aus diesem Anlass machte der damalige Bürgermeister der Wipperstadt Hettstedt – Fritz Werthmann – am 6. Februar 1949 in einem Brief an den Hauptdirektor der VVB ® MANSFELD – Alfred Dümke –1, den Vorschlag, ein Denkmal für die Berg- und Hüttenleute zu errichten. Nach der Vorstellung des Bürgermeisters Wertmann sollte es sich um einen Springbrunnen handeln, auf dessen Rand stilisierte Berg- und Hüttenleute liegen und sitzen sollten. Die VVB Mansfeld sollte das Vorhaben mit Material unterstützen. Genau genommen nannte sich die VVB ® MANSFELD Vereinigung Volkseigener Betriebe zur Produktion und Verarbeitung von Kupfer und Zink. Ihr…

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Wansleben am See – Der Friedhof mit den Opfern der Nationalsozialisten

Bild: Grab zu Ehren der Opfer des Faschismus auf dem Friedhof von Wansleben am See.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeDas an der heutigen B80 zwischen Halle und Eisleben liegende kleine Gemeinde Wansleben birgt ein für viele unbekanntes geschichtliches Geheimnis: In den ehemaligen Schächten NEUMANSFELD und GEORGI kämpften ab dem Jahr 1943 KZ-Häftlinge um ihr Leben. Unter dem Tarnnamen A6 wurden einige Hundert Häftlinge aus dem KZ Buchenwald und anderen Konzentrationslagern unter unmenschlichen Bedingungen in die Kleinstadt gebracht und mussten dort die unterirdische Produktion vorbereiten. Die Arbeits- und Lebensbedingungen waren wie in allen anderen Konzentrationslagern äußerst brutal und heute fast nicht mehr vorstellbar. Interessant ist, dass selbst zu Zeiten der DDR – die sich ja immer antifaschistisch positionierte – sich offenbar niemand wirklich für die Geschichte des Konzentrationslagers interessierte.

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Die Teufelsmauer am Nordrand des Harzes

Bild: Blick von Schloss Ballenstedt auf die Teufelsmauer. Die Gegensteine bei Asmusstedt.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeDie so genannte Teufelsmauer zieht sich über viele Kilometer an der Nordostabdachung des Harzes entlang. Die Teufelsmauer besteht aus Sandstein, der teilweise verkieselt ist. Dieser Sandstein wurde vor etwa 100 Millionen Jahren im Zeitalter der Oberkreide auf dem damaligen Meeresgrund abgelagert. Am Ende der Kreidezeit und im Tertär wurde der Sandstein gemeinsam mit dem Harz gehoben und bildete im Laufe der Zeit die heute vorhandene Schichtrippenanordnung mit steilen Flanken.

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Die Rabenskuppe bei Mansfeld

Bild: Auf der Rabenskuppe bei Mansfeld.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeBlickt man von der mächtigen Bastion Mine auf dem Schloss Mansfeld in westliche Richtung, so ist eine der augenfälligen Landmarken die von Feldern umgebene Rabenskuppe. Die Rabenskuppe ist sozusagen der erste Berg im Unterharz. Hier befand sich einst im dunklen Mittelalter die Richtstätte der Stadt Mansfeld. Vermeintliche Missetäter wurden hier der harten Strafe des Räderns unterzogen – für alle und weithin sichtbar. Da sich offensichtlich Raben an den Leichen der Hingerichteten gütlich getan haben, entstand im Volksmund der Name Rabenskuppe für diesen Berg. Noch heute hat dieser Platz etwas eigenartiges, ja sogar mystisches an sich, so dass man ihn immer wieder besuchen möchte.

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Quedlinburg – Die katholischen Friedhöfe St. Wiperti und St. Servati an der Wipertistraße

Bild: Grüfte auf dem Wipertifriedhof zu Quedlinburg.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeDie historischen Friedhöfe der alten Fachwerkstadt Quedlinburg befanden sich einst mitten im Stadtgebiet in unmittelbarer räumlicher Nähe zu ihren jeweiligen Gemeindekirchen. All diese Friedriedhöfe wurden ab dem 19.Jahrhundert nicht mehr genutzt und teilweise überbaut. Außerhalb der Stadtgernezen wurden neue Friedhöfe angelegt. Zwei besondere Friedhöfe der Stadt Quedlinburg liegen links und rechts der Wipertistraße.

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Aschersleben – Die Luisensicht oder Goethesicht

Bild: Blick von der Luisensicht oder Goethesicht auf die Gemeinde Westdorf.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeAm südwestlichen Rand der Stadt Aschersleben – unweit der Wolfshöhe – befindet sich in einer parkähnlichen Landschaft ein Pavillon, der Luisensicht oder Goethesicht genannt wird. Von dort aus hat man einen ausgezeichneten Blick über die unweit gelegene Gemeinde Westdorf. Leider ist der Pavillon durch schlecht gemachte Graffiti stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Harkerode – Die Mausoleen der Familie von Knigge

Bild: Die Burgruine Arnstein bei Harkerode im Unterharz.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte der Familie von Knigge ist seit Jahrhunderten eng mit der des Dorfes Harkerode verbunden. 1678 wurde die Herrschaft Arnstein wegen Insolvenz der Grafen von Mansfeld-Vorderort, mit Ausnahme der Burg, des an ihrem Fuße gelegenen Brauhofes und des Harkeröder Vorwerkes an den Freiherren von Knigge verpfändet. 1812 kamen die Freiherren von Knigge durch die Regierung des Königreichs Westphalen in den endgültigen Besitz der Herrschaft Arnstein. Auch die Burg Arnstein ging an die Freiherren über. Um das Jahr 1700 wurde – weil die Burg Arnstein keine genügende Wohnqualität mehr bot – unmittelbar neben dem Flüsschen Eine mit dem Bau eines neuen Schlosses am Rande des Ortes Harkerode begonnen.

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Lutherstadt Eisleben – Die sowjetischen Soldatenfriedhöfe

Bilder: Auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof am Carl-Eitz-Weg in Eisleben.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeIn der Lutherstadt Eisleben befinden sich am oberen Ende des Stadtparkes zwei sowjetische Soldatenfriedhöfe. Auffällig ist, dass in den Gräbern fast nur Unteroffiziere und Offiziere beigesetzt wurden. Alle Beigesetzten sind um die Jahreswende 1945/1946 verstorben. Mit diesen Friedhöfen hat es folgende Bewandtnis: Das Gebiet bis zur Elbe wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vom Westen aus durch amerikanische Truppen besetzt. Die Sowjetarmee drang von Osten bis zur Elbe vor. Im sächsischen Torgau an der Elbe kam es zum bekannten Treffen beider Truppen.

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Lutherstadt Eisleben – Der Alte Friedhof oder Campo Santo

Bild: Familiengrabstätte des Bergrates Ernst Leuschner auf dem Alten Friedhof oder Campo Santo in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Der Alte Friedhof oder Campo Santo von Eisleben wurde 1533 am nördlichen Rand der Stadt, jedoch außerhalb der damaligen Stadtgrenze, angelegt. Vorher hatte jede der Kirchengemeinden der Stadt ihren eigenen Friedhof. Der Grundriss dieses Gottesackers ist nahezu quadratisch. In Anlehnung an ähnliche Friedhöfe in Italien wurde der Gottesacker Campo Santo – Heiliger Acker – genannt. Der Friedhof ist von einem zweiflügligen, nach einer Seite offenen Bahrenhaus zur Stadt abgegrenzt. Dieses Bahrenhaus wird Kronenkirche genannt, weil in ihm über den Erbbegräbnissen die Grabkronen aufgehängt wurden. Besonders sehenswert sind die in der Kronenkirche aufbewahrten Grabsteine aus der Zeit der Renaissance.

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Lutherstadt Eisleben – Der Neue Jüdische Friedhof

Bild: Der Jüdische Friedhof zu Eisleben.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeIn der alten Bergbaustadt Eisleben entwickelte sich bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten eine nicht unbedeutende Jüdische Gemeinde. Eisleben war Anfang des 19. Jahrhunderts Teil des Königreichs Westphalen des Jérôme Bonaparte, in dem mit dem Code Napoléon (auch als Code Civil bekannt) Juden die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung garantiert wurde. Auch der Staat Preußen – nach dem Ende der Napoleonischen Kriege Rechtsnachfolger des Königreichs Westphalen – garantierte den im Staat leben Juden zunehmende Bürgerrechte. Im Jahre 1869 wurden alle Beschränkungen für Juden formal aufgehoben. Die in Preußen lebenden Juden konnten sich somit wirtschaftlich und religiös unter dem Schutz der Bürgerrechte frei entfalten.

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Der Landschaftspark Degenershausen im Harz

Bilder: Im Landschaftspark Degenershausen.

Letzte Änderung am 18. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Landschaftspark Degenershausen gehört zur Stadt Falkenstein/Harz an der Nordabdachung des Harzes und liegt ganz in der Nähe des Ortsteiles Wieserode und der Burg Falkenstein bzw. dem Gartenhaus. Die Fläche, auf der sich heute der Landschaftspark befindet, wurde 1834 vom Braunschweigischen Amtsrat Johann Christian Degener erworben. Er vermachte das Areal seiner Tochter Amalie zum Hochzeitsgeschenk. 1835 ließ er auf dem Gelände ein Herrenhaus samt Wirtschaftsgebäuden und einem Gutspark errichten. Diese Ansiedlung nannte er Degenershausen. Im Jahre 1859 wurde ein eiserner Obelisk zum Andenken an den Amtsrat Degener errichtet, der aber 1968 abgerissen wurde. Das Herrenhaus wurde in den Jahren 1986/87 ebenfalls abgerissen.

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Der Schlosspark zu Ballenstedt am Harz

Bild: Der Schlossteich im Schlosspark zu Ballenstedt.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckePeter Joseph Lenné war zweifellos der berühmteste Gartenarchitekt im Preußen des 19. Jahrhunderts vor der Reichsgründung. Er gestaltete im Jahre 1858 auch Teile des Schlossparkes zu Ballenstedt am Harz. Die Anlage eines Parks unterhalb des Schlosses zu Ballenstedt geht aber schon auf den Fürsten Friedrich Albrecht von Anhalt-Bernburg (1735 – 1796) zurück. Der Blickfang der Parkanlage ist die WASSERACHSE, die sich von Süd nach Nord durch den Park zieht. Die Wasserachse besteht aus fünf zum Teil in unterschiedlichen Höhen gestaffelten Bassins und Fontänen. Ein wichtiger Punkt der Wasserachse ist das SPEIENDE UNGEHEUER LINDWURM – ein Springbrunnen im Stile der italienischen Renaissance. Die Fontäne des Lindwurm erreicht zu bestimmten Zeiten eine Höhe…

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Aschersleben – Zoo oder Tierpark in Aschersleben

Bilder: Zwergflamingos im Zoo Aschersleben.

Letzte Änderung am 19. März 2013 von Birk Karsten EckeDer heutige Zoo in Aschersleben wurde Anfang der 1970er Jahre als Tierpark gegründet. Er ist in einen Waldbestand auf dem Gelände der ALTEN BURG eingebettet. Bedeutend sind die zwei weißen Tiger KARIM und KLARA – sie sind die einzigen weißen Tiger in einem Zoo in den neuen Bundesländern. Neben den weißen Tigern gibt es natürlich auch weitere interessante Tiere zu sehen: Brillenbären, Jaguare, verschiedene Affenarten, Hyänen, Sibirische Tiger, Schlangen, Salzkatzen, Ozelots und andere. Auf dem Gelände des Zoos befinden sich auch ein Planetarium und eine Zooschule für Kinder. Natürlich hat der Zoo in Aschersleben für die junggebliebenen unter uns auch ein Streichelgehege mit kleinen frechen Ziegen und flauschigen Kaninchen zu bieten.

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Die Schlacht am Welfesholz – Spuren der Geschichte: Hoyerstein, Jodute, Steinkreuz und Altbergbauhalden

Bilder: In Welfesholz ist die Erinnerung an die mittelalterliche Schlacht zwischen Hoyer von Mansfeld und Wiprecht von Groitzsch wieder präsent.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeWelfesholz liegt im Herzen des Mansfelder Landes, unweit der Stadt Hettstedt. Das Dorf hat heute etwa 220 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gerbstedt. Der Ortsname war vielfältigen Wandlungen unterworfen: 1290 lignum catuli, 1362 Welpsholt, 1590 Gwelfers holtz. Welfesholz war früher ein großes Rittergut, das durch die Familie von Stromberg bewirtschaftet wurde. Ein weiterer Erwerbszweig der Bewohner war der Bergbau. Viele Halden, zum Beispiel die des Hornickelschachtes oder des Rosskunstschachtes, auf der Feldflur von Welfesholz erinnern noch heute an die große Zeit des Mansfelder Kupferschieferbergbaues.

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Das nördlichste Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands – Die Weinstraße Mansfelder Seen im Weinbaugebiet Saale-Unstrut

Bild: Das imposante Schloss Seeburg am Süßen See ist zweifellos das Zentrum der Weinstraße Mansfelder Seen.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas nördlichste Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands – Süßer See – Aseleben • Höhnstedt • Langenbogen • Lüttchendorf • Rollsdorf Seeburg • Unterrißdorf • Wormsleben • Zappendorf An den klimatisch begünstigten Hanglagen um den Süßen See, zwischen Halle an der Saale und Lutherstadt Eisleben, befindet sich ein Teil des nördlichsten Weinbaugebietes Deutschlands. Die besonderen klimatischen und geografischen Bedingungen des Harzvorlandes haben dieser Landschaft ihren eigenen Reiz gegeben. Obst- und Weinanbau bieten sich in dieser klimatisch begünstigten Lage geradezu an.

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Stolberg – Die historische Fachwerkstadt im Harz

Bild: Wie in vergangenen Tagen. Ein IFA F8 in den Gassen von Stolberg im Harz.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeLassen Sie sich zu einem Spaziergang durch die historische Fachwerkstadt Stolberg im Harz einladen. Die von hohen Bergen umgebene gelegene Stadt hat eine lange Tradition. Bereits vor dem Jahre 1300 bekam Stolberg das Stadtrecht verliehen. Der Bergbau war im Mittelalter – wie so oft im Harz – die Lebensader des romantischen Städtchens. Mit dem Niedergang des Bergbaues wurde die Leineweberei im 17. Jahrhundert eine der Haupterwerbsquellen Stolbergs. Heute lebt die Stadt – wie könnte es bei der landschaftlichen Schönheit des Harzes und der historischen Fachwerkarchitektur auch anders sein – vor allem vom Tourismus.

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