Hilde Benjamin – Die ROTE HILDE oder ROTE GUILLOTINE

Bild: Portrait der Hilde Benjamin. © Copyright by the Deutsche Fotothek of the Saxon State Library (SLUB).

Letzte Änderung am 15. Januar 2013 von Hilde Benjamin wurde am 2. Februar 1902 als Hilde Lange in der Industriestadt Bernburg an der Saale geboren. Ihr Vater war kaufmännischer Angestellter und das Elternhaus galt als liberal und weltoffen, die Familie hatte noch zwei weitere Kinder. Hilde Benjamin war eine der brutalsten Richterinnen in der DDR und stand den Richtern im Dritten Reich in nichts nach. Nach ihrem Abitur studierte sie von 1921 bis 1924 in Berlin, Heidelberg und Hamburg Jura. 1926 heiratete sie Georg Benjamin, der gemeinsame Sohn Michael kam im Jahr 1932 zur Welt.

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Otto Gotsche

Bild: Otto Gotsche. Bild: Under the licence of Commons:Bundesarchiv. Bundesarchiv, Bild 183-83285-0001 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeOtto Gotsche wurde am 03.07.1904 in Wolferode bei Eisleben als Sohn eines Bergarbeiters geboren. Nach Abschluss einer Klempnerlehre wurde er 1918 Mitglied im Spartakusbund. 1923 wurde er wegen Hochverrats zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt, saß ab 1933 im Konzentrationslager Sonnenburg und wurde nach seiner Freilassung unter Polizeiaufsicht gestellt. Gotsche wurde 1946 Landrat des Mansfelder Seekreises und wirkte später als Sekretär des Staatsrates unter Walther Ulbricht. 1966 wurde er Mitglied des Zentralkomitees der SED. Eine weitere Rolle spielte Otto Gotsche beim Einmarsch der amerikanischen Truppen in Eisleben im April 1945. Hier gehörte er der Stadtverwaltung um Robert Büchner an. Siehe dazu die Seite Eisleben – Das ehemalige Lenindenkmal. Sein erstes Werk als…

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Der Volksaufstand des 17. Juni 1953 in Mitteldeutschland

Bild: Gedenktafel am Andreaskirchplatz in der Lutherstadt Eisleben (Aufnahme Juli 2011 von Bert Ecke).

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeNach dem Tod Stalins am 05. März 1953 keimten unter den Völkern, die unter der sowjetischen Herrschaft standen Hoffnungen auf, dass sich die wirtschaftliche und politische Lage in den besetzten Gebieten bessern würde. Doch blicken wir kurz zurück ins Jahr 1945. Im Februar des Jahres trafen sich die Regierungschefs der alliierten Länder im sowjetischen Kurort Jalta, wo sie über die Neuaufteilung der europäischen Landkarte sprachen. Die sowjetischen Forderungen gingen sogar soweit, dass man den Großteil Europas inklusive der italienischen Halbinsel forderte. Diesen Bedingungen Stalins stimmten Churchill und Roosevelt nicht zu, jedoch erhielt die Sowjetunion den Großteil des Balkan, die Tschechoslowakei und das Baltikum als SICHERHEITSZONE zugesprochen. Auch wurde bei dieser Konferenz…

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Eisleben – Die Geschichte um das ehemalige Lenindenkmal am Plan und Robert Büchner

Bild: Am Plan in der Lutherstadt Eisleben stand bis zum Dezember 1991 ein Lenindenkmal. Aufnahmen aus dem März 2006.

Letzte Änderung am 1. Mai 2014 von WebmasterBis zum 9. Dezember 1991 stand im Zentrum der Bergarbeiterstadt Eisleben im Herzen des Mansfelder Landes ein überlebensgroßes Lenindenkmal des sowjetischen Bildhauers Matwej Maniser. Schon in den Jahren der DDR wurde dieses Denkmal von den Eislebenern sehr kontrovers betrachtet. Andererseits wurde es von der Regierung der DDR zum Mythos hochstilisiert. Um das Lenindenkmal von Eisleben wurde von offizieller Seite eine Geschichte entwickelt, deren Wahrheitsgehalt sich wohl nie mehr ermitteln lässt.

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