Freckleben – Die Burg

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHoch über dem linken Ufer der Wipper, unmittelbar südlich des Ortes Freckleben liegt die gleichnamige Burg. Früher hat die Burg Freckleben mit einer Ausdehnung von 300 x 600 Metern die gesamte Bergnase beherrscht. Von der Anlage ist heute noch die fünfeckige Kernburg und ein imposantes Wall- und Grabensystem auf der in ein Plateau übergehenden Südseite der Bergnase zu erkennen.

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Falkenstein – Die romantische Burg Falkenstein im Unterharz

Bild: Die Burg Falkenstein im Unterharz.

Letzte Änderung am 8. Dezember 2012 von Hoch über dem Flüsschen Selke im nordöstlichen Unterharz, nahe dem Dorf Meisdorf im Salzlandkreis, liegt idyllisch die mittelalterliche Burg Falkenstein. Hier im Mansfelder Bergland – dem östlichsten Teil des Harzes – steigen die Berge zwar kaum auf über 400 Meter an. Aber das Gebiet um die Burg Falkenstein ist dicht bewaldet, nur dünn besiedelt und landschaftlich außerordentlich reizvoll.

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Egeln – Die Wasserburg

Bild: Die Wasserburg Egeln.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeMit freundlicher Unterstützung von Herrn Uwe Lachmuth, Museumsleiter der Wasserburg Egeln www.burg-egeln.de Ein Kastell in Egeln wurde urkundlich erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Die Orte Oster- und Westereguln gehörten zusammen mit einem Teil des nahen Hakel zur Ausstattung des Grafen Siegfried, dem einzigen Sohn des berühmten Markgrafen Geros und Paten Kaiser Ottos I. Es ist aber auf Grund der bevorzugten Lage des Ortes anzunehmen, dass hier bereits deutlich früher eine Siedlung bestanden hat. Siegfried verstarb sehr jung um das Jahr 959, so dass sein Vater Gero die Besitzung dem neu gegründeten Kloster Gernrode zuschrieb. Diesem Kloster stand Siegfrieds Witwe Hathui, geborene von Billung, über einen Zeitraum von 55 Jahren als Äbtissin…

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Sandersleben – Das Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeErstmals erwähnt wurde eine Burg in Sandersleben im Jahre 1316. Entscheidend für den Bau der Befestigungsanlage war möglicherweise die Kreuzung verschiedener Handelsrouten, die vom Osten in den Westen und vom Norden in den Süden führten und damals bedeutende Städte wie Halle und Braunschweig und Magdeburg mit Erfurt verbanden. In den folgenden Jahren schwang sich Sandersleben zum Hauptort der anhaltischen Ämter Freckleben und Sandersleben. Die Stadt hatte auch eine eigene Stadtmauer. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg baufällig. Deshalb begannen im Jahre 1600 umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten unter den Fürsten von Anhalt. Von 1619 bis 1631 nutzte die Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau das Schloss als Witwensitz. Heute wird das Schloss Sandersleben gewerblich genutzt.

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Meisdorf – Das Neue Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm Jahre 1708 ließ Johann Ludwig von der Asseburg in Meisdorf ein Schloss errichten. Die mittelalterliche Burg Falkenstein, bis dahin Wohnsitz der Familie von der Asseburg, bot keine adäquaten Wohnverhältnisse mehr. Das Schloss wurde bald darauf wieder abgerissen. Achaz Ferdinand von der Asseburg – Minister in Diensten Katharinas der Großen – ließ das repräsentative Neue Schloss im Stile des späten Barock erbauen. Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1922, ließ Friedrich Deodat von der Asseburg das Barockschloss um einen Flügel und den Turm erweitern. 1945 wurde die Familie von der Asseburg im Rahmen der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone enteignet. Das Schloss wurde in den Jahren der DDR als Betriebsferienlager…

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Hoym – Das Schloss

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Fürsten von Anhalt ließen 1714 in Hoym ein Barockschloss errichten. Sie nutzen das Schloss nur selten. Dem Schloss ging eine mittelalterliche Burg voraus. Zwischen 1855 und 1863 wurde der geistig umnachtete Herzog Alexander Carl von Anhalt-Bernburg – er soll an Schizophrenie gelitten haben – im Schloss Hoym interniert. Auch danach, seit 1878, diente Schloss Hoym der Unterbringung – oder vielmehr dem Wegschließen – geistig behinderter Menschen. Von Fürsorge oder gar Förderung der Patienten war damals nichts zu spüren. Besonders unrühmlich war die Zeit des Dritten Reiches: 299 Patienten aus Hoym wurde wegen Ihrer Behinderung umgebracht. Jetzt wird das restaurierte Schloss als Altenpflegeheim und Heim für geistig- und mehrfachbehinderte Menschen sowie…

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Schloss Wernigerode im Harz – von der Ritterburg zur fürstlichen Residenz

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeHier, an der steil abfallenden Nordflanke des Harzes, ließ Graf Adalbert zu Haimar im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts eine wehrhafte Höhenburg errichten. Erstmals wurde ein castrum zu Wernigerode im Jahre 1113 urkundlich genannt. Jener Graf Adalbert besaß eine kleine Grafschaft in der Nähe von Hildesheim. Wahrscheinlich wurde er unter Heinrich V. – wie andere loyale Adlige auch – im Harz mit Ländereien belehnt, um die kaiserliche Zentralgewalt zu sichern. Dadurch waren die Grafen von Wernigerode Reichsunmittelbare, damit nur dem Kaiser lehenspflichtig und mit Vorrechten, wie dem Münzrecht und der Gerichtsbarkeit, ausgestattet. 1268 schlossen die Grafen von Wernigerode einen Lehensvertrag mit Brandenburg ab, da mit dem Tode Friedrichs II. im Jahre…

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Walbeck – Das Schloss

Bild: Das Schloss Walbeck spiegelt sich im Fischteich.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas Schloss von Walbeck im Landkreis Mansfeld-Südharz geht auf eine Klostergründung der Ottonenzeit zurück. Damals war die Harzregion für einen kurzen Zeitraum das Herz Deutschlands. Adelheid, die Witwe Ottos I., und ihre Tochter Mechthild gründeten hier im Jahre 992 ein Kloster. Die Grafen von Arnstein wurden zu Schutzvögten des Klosters berufen. Im Mitteldeutschen Bauernkrieg wurde das Kloster Walbeck, so wie andere Klöster in der Grafschaft Mansfeld auch, von den aufständischen Bauern geplündert. 1542 wurde das Kloster säkularisiert.

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Seeburg – Das Schloss am Süßen See

Bild: Das romantische Schloss Seeburg am Süßen See bei Eisleben.

Letzte Änderung am 5. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas heutige Schloss Seeburg ist lediglich der westliche Teil einer uralten und sehr großen Fluchtburg. Hier, am Süßen See ist uraltes Kulturland, und so war die Seeburg über 1300 Jahre eines der bedeutenden Zentren des politischen, militärischen und kulturellen Lebens im östlichen Vorharzgebiet. Das Klima am Süßen See ist im Vergleich zum rauen Harz deutlich milder und so gedeihen in seiner Nähe seit Jahrhunderten Obst und Wein bester Qualität. Daher ist der Ort Seeburg heute auch das Zentrum der Weinstraße Mansfelder Seen.

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Schochwitz – Das Schloss und die Familien von der Schulenburg und von Alvensleben

Bild: Das Schloss zu Schochwitz.

Letzte Änderung am 30. November 2012 von Birk Karsten EckeIn Schochwitz wird schon in früher Zeit eine Burg gestanden haben. Bereits 1133 wurde nämlich ein Odalricus de Scochwize genannt. Damals hatte der Adel bereits die Angewohnheit, sich nach ihren Stammburgen zu nennen. Die Besitzer der Burg wechselten oft. Mal war die Burg im Besitz der Herren von Friedeburg, dann im Besitz des Bischofs Friedrich von Merseburg. Auch ein Volrad von Rammelburg und danach ein Andreas Fesicke waren Besitzer von Schochwitz. Ob die bereits erwähnte Burg an der Stelle des heutigen, noch immer sehr ansehnlichen Schlossbaues im Ortskern gestanden hat, ist nicht ermittelbar.

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Schafstädt – Ein kleines Schloss im Stil des Barock

Bilder: Moderner Anbau am Schloss von Schafstädt.

Letzte Änderung am 3. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie kleine Stadt Schafstädt mit heute etwa 2200 Einwohnern liegt an der Laucha auf der Querfurter Platte und gehört zur Stadt GOETHESTADT BAD LAUCHSTÄDT. Wegen des außerordentlich fruchtbaren Bodens ist das Stadtgebiet seit uralten Zeiten besiedelt. Schafstädt wurde bereits im Jahre 830 im Hersfelder Zehntverzeichnis urkundlich erwähnt. 1302 tauchte in Urkunden erstmals ein Ritter Siegfried von Schafstädt auf.

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Rossla – Das Schloss

Bild: Impressionen vom Schloss Roßla.

Letzte Änderung am 30. November 2012 von Das Schloss Roßla wurde zwischen 1827 und 1831 im Stil des Klassizismus am Ufer des Flüsschens Helme erbaut. An der Stelle des heutigen Schlossbaues hat bereits im 12. Jahrhundert eine Wasserburg gestanden. Diese Burg hatte zeitweise den Status einer Reichsburg. Die Wasserburg wechselte oft die Besitzer: von Roßla, von Nordheim und von Rothenburg. Auch die mächtigen Grafen von Beichlingen und die ebenfalls wichtigen Grafen von Hohnstein waren Besitzer der Burg.

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Rammelburg – Eine kurze Geschichte des Schlosses im Unterharz

Bilder: Impressionen vom Schloss Rammelburg.

Letzte Änderung am 30. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeFährt man auf der Bundesstraße B242, der Harzhochstraße, in Richtung Harzgerode, so fällt im Unterharz zwischen dem Ort Saurasen und der Abzweigung nach Wippra das inmitten bewaldeter Berge malerisch gelegene Schloss Rammelburg auf. Der Hof des hoch über dem Flüsschen Wipper gelegenen Schlosses Rammelburg, das sich im Stil der Renaissance präsentiert, weist die Form eines unregelmäßigen Viereckes auf. Von ursprünglich zwei Bergfrieden ist lediglich einer erhalten, der heute als Uhrenturm dient. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloss in den Jahren zwischen 1901 und 1903, nachdem es 1894 teilweise einem Brand zum Opfer gefallen war.

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Plötzkau – Die Geschichte von Burg und Schloss und den Fürsten von Anhalt Plötzkau

Bild: Stolz wie der Hahn der Großtrappe erhebt sich das Schloss Plötzkau mit seinem imposanten Bergfried über die Saaleaue.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn Plötzkau liegt oberhalb der Saale das gleichnamige Schloss. Bereits vor dem Jahr 1100 hat an der Stelle des jetzigen Schlosses eine Burg gestanden, denn ab 1069 ist ein Graf Bernhard von Plötzkau verbürgt. Schon 1139 wurde diese Burg von den Welfen zerstört. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts starben die Grafen von Plötzkau aus. Die kriegerischen Zeiten wurden den beiden letzten Grafen zum Verhängnis.

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Mansfeld – Aufstieg, Fall und Schleifung der größten Festung in Mitteldeutschland

Bild: Die in ihrer Gewaltigkeit nicht zu übertreffende talwärts gerichtete Bastion Mine prägt auch heute noch das Bild des Schlosses zu Mansfeld.

Letzte Änderung am 25. April 2018 von WebmasterAb dem Jahre 1517 begannen die Grafen von Mansfeld mit dem Ausbau der Festung. Diese Maßnahme zog sich bis in das Jahr 1549 und diente vorrangig der Sicherung der parallel dazu entstehenden Schlösser Vorderort, Mittelort und Hinterort. Die Fortifikationsarbeiten wurden in den Anfangsjahren durch den aus Nürnberg stammenden Festungsbaumeister Martin Harder und in der Endphase durch Christoph Stieler aus Magdeburg geleitet.

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Mansfeld – Eine kurze Geschichte von Burg, Festung, Schlosskirche und neogotischem Schloss

Letzte Änderung am 14. Dezember 2012 von Auf einem Bergsporn über dem beschaulichen Städtchen Mansfeld liegt das Schloss Mansfeld. Sein Alter ist heute nicht mehr genau zu bestimmen. Allerdings wird bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts ein Adliger Hoyer von Mansfeld erwähnt. Dies kann als Hinweis dafür gelten, dass schon um diese Zeit eine befestigte Anlage vorhanden war, denn der Adel pflegte sich nach dem Stammsitz zu benennen. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts muss die Burganlage eine beträchtliche Größe aufgewiesen haben – es waren neben anderem Personal auch zwei Ärzte auf der Burg. Außerdem war die Burg ungewöhnlich stark befestigt, denn im 14. Jahrhundert widerstand die Burg mehreren Belagerungen.

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Langenstein bei Halberstadt – Freifrau Maria Antonia von Branconi und Schloss Langenstein

Bild: Das Schloss zu Langenstein bei Halberstadt.

Letzte Änderung am 2. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte des Schlosses zu Langenstein bei Halberstadt ist eng mit der Freifrau Maria Antonia von Branconi (* 1746 – ✝ 1793) verbunden. Sie kaufte 1776 das Landgut Langenstein und ließ sich zwischen 1778 und 1783 das Schloss errichten. Doch wer war eigentlich die Freifrau von Branconi? Das fragte sich auch Friedrich II. von Preußen – Der ALTE FRITZ oder FRIDERICUS REX – „wer eigentlich die von Branconi geb. von Elsner ist? auch ob und aus welchem auswärtigen Land, Sie Sich, mit dem angegebenen ansehnlichem Vermögen, in dero dortigen Fürstenthum, ansäßig gemacht hat?“

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Harzgerode – Das Schloss der Fürsten von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

Bild: Der Rundturm des Schlosses zu Harzgerode war einst Teil der Stadtbefestigung. Ansicht vom Inneren des Schlosshofes.

Letzte Änderung am 29. November 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte des Schlosses Harzgerode ist eng mit den Fürsten von Anhalt verbunden. Die Gründung des Schlosses begann im 13. Jahrhundert mit der Beanspruchung des Ortes Harzgerode durch die Fürsten von Anhalt. Die Fürsten ließen neben der Burg auch eine Stadtmauer errichten. Der Ort hatte im Mittelalter eine große Bedeutung. Bereits 995 erhielten Mönche aus Nienburg durch Kaiser Otto III. die Genehmigung in Harzgerode eine Münz- und Zollstätte zu gründen. Der Ort wurde zum Markt und 1338 zur Stadt erhoben. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurden Stadt und Schloss mehrfach verpfändet. Meist waren die Grafen von Stolberg die Herren über Harzgerode.

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Harkerode – Das Schloss der Familie von Knigge

Bild: Das Schloss der Familie von Knigge in Harkerode.

Letzte Änderung am 29. November 2012 von Birk Karsten EckeDie Geschichte der Gemeinde Harkerode ist eng mit der Familie von Knigge verbunden. Das Dorf Harkerode gehörte zur Herrschaft Arnstein, deren Zentrum die unweit gelegene Burg gleichen Namens war. 1678 wurde die Herrschaft Arnstein wegen Insolvenz der Grafen von Mansfeld-Vorderort, mit Ausnahme der Burg, des an ihrem Fuße gelegenen Brauhofes und des Harkeröder Vorwerkes an den Freiherren von Knigge verpfändet. Im Jahre 1812 – im Königreich Westphalen unter dem Regenten Jérôme Bonaparte – kamen die Freiherren von Knigge in den endgültigen Besitz von Herrschaft Arnstein. Auch die Burg Arnstein ging an die Freiherren über. Die Burg verfiel zusehends, wohl auch weil sie schon damaligen Vorstellungen von Wohnkomfort und Lebensqualität nicht mehr genügte.

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Gänsefurth – Das Schloss

Bild: Das Schloss zu Gänsefurth.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Die Geschichte des Schlosses Gänsefurth ist sehr eng mit der Familie von Trotha verbunden, die über einen Zeitraum von über 460 Jahren Besitzer des Schlosses waren. Der älteste Teil der Anlage mit dem Bergfried stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Weil die Burg in einer Niederung in unmittelbarer Nähe zum Flüsschen Bode liegt, wird es sich um eine Wasserburg gehandelt haben. Die Burg befand sich ursprünglich im Besitz der Fürsten von Anhalt.

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Das Schloss zu Friedeburg an der Saale – Unbekanntes Kleinod im Saalischen Mansfeld

Bilder: Das Schloss zu Friedeburg.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Oberhalb des romantisch an der Saale gelegenen Ortes Friedeburg liegt eine der interessantesten und zugleich unbekanntesten Burganlagen des Landkreis Mansfeld-Südharz. Über die Geschichte von Burg und Ort war lange Zeit nicht viel bekannt oder nicht historisch belegbar. Und auch heute noch liegt vieles im Dunkel der Geschichte, verwischt von den Wirrungen und Missverständnissen vergangener Zeiten. Urkundlich bezeugt wurde die Landschaft um Friedeburg, der sogenannte Hassegau, bereits im 8. Jahrhundert. Eine ununterbrochene Besiedelung kann aber nicht vorausgesetzt werden.

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Ermsleben – Das Schloss

Bild: Das Schloss zu Ermsleben.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Ermsleben, heute zum Landkreis Harz gehörend, war eine der vier Städte des ehemaligen Mansfelder Gebirgskreises. Die Herren von Hoym erbauten 1590 ein zweigeschossiges Wohnschloss im Stil der Renaissance. Das Schloss liegt heute etwa in der Mitte des Ortes. Dem Schloss derer von Hoym ging eine Burg voraus, die von ihrer Größe her nicht unbedeutend gewesen ist. Diese mittelalterliche Burg gehörte den Grafen von Falkenstein. 1332 verschenkte Burchard von Falkenstein, der letzte Falkensteiner, die Burg an das Hochstift von Halberstadt.

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Eisleben – Die drei Stadtschlösser der Grafen von Mansfeld

Bild: Das Stadtschloss der Grafen von Mansfeld-Vorderort in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeDie drei Grafenlinien von Mansfeld – Vorderort, Mittelort und Hinterort – ließen sich in Eisleben zwischen 1500 und 1601 je einen Stadtwohnsitz in zentraler Lage am Markt erbauen. So entstanden die die drei so genannten Stadtschlösser Vorderort, Mittelort und Hinterort, die noch heute bestehen. Das älteste der Stadtschlösser ist das Schloss Hinterort, das etwa um das Jahr 1500 errichtet wurde. Dieses Schloss beherbergt heute ein Bergbau-Museum. Etwa in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand das Schloss Vorderort, das im Jahre 1707 völlig umgebaut wurde. Dieses Schloss wird heute als Hotel genutzt. Das Schloss Mittelort wurde erst 1601 ebenfalls an zentraler Stelle erbaut. In ihm ist heute die Mohren-Apotheke untergebracht.

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Blankenburg am Harz – Das Große Schloss und Kronprinzessin Viktoria Luise von Preußen

Bild: Impressionen vom Großen Schloss zu Blankenburg im Harz.

Letzte Änderung am 20. März 2016 von WebmasterDas Große Schloss liegt auf dem Berg Blankenstein hoch über der beschaulichen Fachwerkstadt Blankenburg an der Nordabdachung des Harzes. Die Geschichte des Großen Schlosses und seiner Vorgängerburg ist eng mit der des Ortes Blankenburg am Harz verbunden. In der Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert wurde auf dem Großen Schloss zu Blankenburg nicht selten auch der Grundstein zu europäischer Politik gelegt. Ort und Burg Blankenburg wurden erstmals im Jahre 1123 – nach anderen Quellen 1128 – urkundlich erwähnt.

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Beyernaumburg – Das Schloss

Bild: Schloss Beyernaumburg mit dem mächtigen Bergfried.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeIm Rohnetal im südöstlichen Harzvorland liegt der zum Landkreis Mansfeld-Südharz gehörende Ort Beyernaumburg. Etwas versteckt ist hier oberhalb des Ortes eine Burganlage mit einem Schloss zu finden. Die Burg war erst Reichsburg, dann Grafenburg und ab 1815 Rittergut. Hinter der Burg befindet sich, umgeben vom Schlosspark, ein Schloss aus jüngerer Zeit. Vom 15. bis 17. Jahrhundert waren die Grafen von Asseburg Herren auf der Beyernaumburg. Ab 1653 gehörte sie der Familie Bülow, die 1945 enteignet wurde. Im Jahre 1946 wurde auf der Burg ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet, das auch heute noch besteht.

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Das Schloss zu Ballenstedt – Kloster und Residenz der Askanier und Anhaltiner sowie Grabstätte Albrechts des Bären

Letzte Änderung am 26. Juni 2013 von Birk Karsten EckeBallenstedt ist der Stammsitz der Askanier, eines der wichtigsten Geschlechter des hochmittelalterlichen und barocken Mitteldeutschlands. Viele berühmte Persönlichkeiten haben ihre Wurzeln in diesem Adelsgeschlecht: Uta von Naumburg, Albrecht der Bär, Katharina die Große und der Alte Dessauer. Sie alle bestimmten die Geschicke ihrer jeweiligen Epoche maßgeblich mit. Der erste bezeugte Askanier war Graf Esiko von Ballenstedt, der im 11. Jahrhundert lebte.

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Allstedt – Das Schloss

Bild: Im Schloss zu Allstedt.

Letzte Änderung am 28. November 2012 von Birk Karsten EckeInmitten einer uralten Kulturlandschaft – umgeben von Kyffhäuser, Harz und Goldener Aue – liegt auf einem Bergrücken hoch über dem gleichnamigen Städtchen das Schloss Allstedt. In der früh- und hochmittelalterlichen Königspfalz Allstedt – in räumlicher Nachbarschaft zu den Pfalzen Tilleda, Wallhausen und Memleben – fanden häufig Reichs- und Fürstenversammlungen statt, die letzte unter dem Staufer Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahre 1188. 

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Stolberg im Harz- Das Josephskreuz auf dem Auerberg

Bild: Das Josephskreuz auf dem Auerberg bei Stolberg im Harz. Dieses Bild ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Letzte Änderung am 1. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Auerberg bei Stolberg – der URBERG der frühen Siedler im Harz – erhebt sich fast 580 Meter über den Meeresspiegel. Für den Unterharz ist dies eine beträchtliche Höhe und so ist der Auerberg auch der Blickpunkt im Unterharz. Die exponierte Lage des Porhyrberges macht ihn für Beobachtungszwecke besonders geeignet. Aber erst aus dem 17. Jahrhundert ist ein Turm bekannt. Vielleicht war es ja der Aberglaube der Harzbewohner, der eine frühere Bebauung verhindert hat. Immerhin rastete – so der Volksglaube – die Wilde Jagd auf dem Berg. Tatsache ist, dass der Gipfel häufig von Orkanen und Unwettern heimgesucht wurde und wird.

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Langeneichstädt bei Querfurt – Die Eichstädter Warte

Bild: Die Eichstädter Warte bei Langeneichstädt im Landkreis Saalekreis.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeEtwa 20 Gehminuten nördlich der Gemeinde Langeneichstädt, die bereits 778 erstmals erwähnt wurde, liegt auf einer sanften Anhöhe ein Wehrturm – die Eichstädter Warte. Der aus Muschelkalkstein bestehende und noch gut erhaltene Turm mit seinem markanten Dachkegel hat bei einem Durchmesser von 7,8 m eine Höhe von 15,6 m. Der einzige Zugang liegt in einer Höhe von etwa 8 m, so dass der Turm seinerzeit praktisch nicht einnehmbar war. Über der Eingangstür befinden sich zwei Konsolsteine, die wahrscheinlich Pechnasen trugen – im Mittelalter ein probates Mittel zur Verteidigung.

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Petersberg bei Halle an der Saale – Der Bismarckturm

Bild: Tradition und Moderne. Der Bismarckturm und der Fernsehturm auf dem Petersberg bei Halle an der Saale.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeNach der Gründung de Deutschen Reiches und einem starken wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland machte sich überall in Deutschland eine bis dahin nicht gesehene patriotistische Bewegung breit. So initiierte Pfarrer Dienemann aus dem nahegelegenen Ort Stumsdorf im Jahre 1899 den Bau eines Bismarckturmes auf dem exponierten Massiv des Petersberges bei Halle an der Saale. Wie für etliche andere andere Bismarcktürme auch, wurde für den Turm auf dem Petersberg der Entwurf GÖTTERDÄMMERUNG des Architekten Wilhelm Kreis ausgewählt.

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Ballenstedt – Der Bismarckturm bei Opperode

Bild: Der Bismarckturm auf dem Stahlberg bei Opperode.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeAm Vorabend des Ersten Weltkrieges, im Oktober des Jahres 1913, kam dem damaligen Bürgermeister Wendt in der Harzstadt Ballenstedt die Idee, einen Bismarckturm errichten zu lassen. Als Standort wurde der markante bewaldete Stahlsberg über der Ortschaft Opperode, heute ein Ortsteil von Ballenstedt, gewählt. Der Turm sollte vom Architekten Professor Wilhelm Kreis entworfen werden, der bereits über fünfzig weitere Bismarcktürme und Bismarcksäulen geplant hatte. Etliche der Entwürfe des Professors waren bereits prämiert worden, meist die des Baumusters GÖTTERDÄMMERUNG mit AUSSICHTSPLATTFORM und FEUERSCHALE. Auch der Ballenstedter Turm sollte diesem Schema entsprechen.

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Quedlinburg – Die Bicklingswarte

Bild: An der Bicklingswarte bei Quedlinburg.

Letzte Änderung am 27. November 2012 von Birk Karsten EckeFür eine kurze Zeit war der Harz im Hochmittelalter unter den Ottonen der Mittelpunkt des Deutschen Reiches und Quedlinburg am Nordrand des Harzes seine Hauptstadt. Die Stadt konnte sich noch für einige Jahrhunderte ihren Stolz bewahren. Ihre Wehrhaftigkeit sicherte sich Quedlinburg durch eine Stadtmauer und einige vorgelagerte Warten. Diese Warten – im Mittelalter wurden bis zu elf gezählt – standen auf exponierten Geländepunkten rings um die Stadt. Sie boten den Ackerbürgern bei der Feldarbeit Schutz vor plötzlichen Überfällen. Ihre weitere Funktion bestand darin, die Stadt vor Angreifern zu warnen.

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Wolfsberg im Harz – Das Wolfsdenkmal

Bild: Wirklich ein Wolf - oder doch eher ein Löwe? Detailansicht vom Wolfsdenkmal bei Wolfsberg im Harz.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn der Nähe der Orte Wolfsberg und Breitenbach im Unterharz befindet sich inmitten der ausgedehnten Forsten das Wolfsdenkmal. An dieser Stelle soll im Jahre 1724 der letzte Wolf des Harzes während einer Jagd erlegt worden sein. Das Denkmal besticht nicht durch eine besondere künstlerische Gestaltung. Dennoch lohnt eine Wanderung zu diesem Denkmal durch die schönen Wälder des Unterharzes. Vom Dorf Wolfsberg im Harz mit seiner interessanten Kirche aus sind es etwa 6 Kilometer und der Wanderweg ist gut ausgeschildert.

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Reinstedt – Der Fritz Weineck Gedenkstein und die Geschichte vom Kleinen Trompeter

Bild: Der Fritz-Weineck-Gedenkstein in Reinstedt.

Letzte Änderung am 4. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeWohl jeder, der in der DDR aufgewachsen ist, kennt aus seiner Schulzeit das Lied vom KLEINEN TROMPETER . Dieses Lied ist dem Hornisten des Roten Frontkämpferbundes Fritz Weineck gewidmet, der 1897 in Halle an der Saale geboren wurde. Weineck erlente den Beruf eines Bürstenbinders und im Ersten Weltkrieg wurde er Soldat. Im Jahre 1921 in der Weimarer Republik heiratete er. 1924 wurde er Mitglied im Roten Frontkämpferbund, einer straff organisierten halbmilitärischen Organision, die insbesondere Schutzaufgaben während der Versammlungen der kommunistischen Partei Deutschlands übernahm.

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Eisleben – Das Denkmal Tor der Mahnung im Stadtpark

Bild: Das Denkmal Tor der Mahnung in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDer Erste Weltkrieg hatte nicht wenige Opfer – immerhin fielen 835 Männer unter den Bürgern der Lutherstadt Eisleben – gefordert. An dieser Stelle sei dem Autor dieser Website ein kleiner Exkurs in die Geschichte gestattet. Der Erste Weltkrieg, der mit einer Euphorie der Bevölkerung des seit 1871 geeinten Deutschlands begonnen hatte, entwickelte sich in seinem Verlauf zum ersten echten Vernichtungskrieg. Es war nicht mehr der klassische Kampf Einheit gegen Einheit. Vielmehr wurden erstmals echte Massenvernichtungswaffen eingesetzt – andererseits kämpften Menschen im direkten Zweikampf gegen andere Menschen – brutal und mit mit primitiven Mitteln Auge in Auge.

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Polleben – Das Ernst Thälmann Denkmal

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Birk Karsten EckeErnst Thälmann, auch Teddy genannt, wurde am 16. April 1886 in Hamburg geboren. Die Umstände seines Todes gelten heute als unklar. Möglicherweise wurde er am 18. August 1944 im Konzentrationslager Buchenwald erschossen. Sein Wirken als Arbeiterführer ist heute – und war selbst früher unter Kommunisten – umstritten. Dennoch wurden ihm bereits in der Zeit des Nationalsozialismus außergewöhnliche Ehrungen zuteil. Nach ihm wurde im Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939 ein Teil der XI. Internationalen Brigaden benannt, das so genannte Thälmannbataillon.

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Eisleben – Das Denkmal Seilscheibe

Bild: Detailansichten vom Denkmal Seilscheibe in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIm Mansfelder Revier wurde der Bergbau auf Kupferschiefer bereits Ende der 1960er Jahre eingestellt. Die Kosten für die Erzeugungskette vom Kupferschiefer bis zum fertigen Kupfererzeugnis stand in keinem Verhältnis zu den Erlösen. Der Kupferschieferbergbau wurde in die Sangerhäuser Mulde verlagert. Allerdings wurden auch diese Schächte innerhalb kurzer Zeit nach der Deutschen Wiedervereinigung in Folge ökonomischer Zwänge geschlossen.

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Wansleben am See – Das Denkmal für die Opfer des Faschismus

Bild: Das Denkmal für die Opfer des Faschismus in Wansleben am See wurde durch den Bildhauer Richard Horn aus Halle an der Saale nach dem Zweiten Weltkrieg gestaltet.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von In der kleinen Gemeinde Wansleben am See – an der Bundesstraße B80 zwischen Halle an der Saale und der Lutherstadt Eisleben gelegen – befand sich zwischen 1943 und 1945 eine Außenstelle des berüchtigten Konzentrationslagers Buchenwald. Die Häftlinge mussten in den nahe gelegenen Schächten GEORGI und NEUMANSFELD unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges wurde aus dem Deutschen Reich und den okkupierten Gebieten im Osten und Westen ein riesiges Heer an Menschen zur Zwangsarbeit herangezogen. Wie viele es genau waren, ist bis heute nicht bekannt. Es dürfte sich aber um etwa 7 bis 11 Millionen gehandelt haben.

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Eisleben – Das Denkmal der Marathonläufer

Bild: Das Denkmal Der Marathonläufer am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 10. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeDas am Schlossplatz in der Lutherstadt Eisleben stehende Denkmal DER MARATHONLÄUFER wurde im Jahre 1927 durch das hier etablierte Lehrerseminar an die Stadt – ein Dank an die mehr als hundertjährige Unterstützung. Doch die Geschichte dieses Denkmals ist weitaus älter. Die Figur des Marathonläufers geht auf eine Sage der griechischen Antike zurück: Die Griechen hatten die feindlichen Perser in einer großen Schlacht bei Marathon geschlagen. Die Siegesbotschaft wurde durch einen Läufer nach Athen gebracht. Dort angelangt starb er nach dem anstrengenden Lauf vor Erschöpfung. Da die Schlacht von Marathon einen Wendepunkt in der Geschichte des antiken Griechenland war, wurde der Läufer von Marathon zur Symbolfigur.

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Eisleben – Das Martin Luther Denkmal auf dem Markt

Bild: Das Lutherdenkmal auf dem Markt von Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Auf dem Markt der Lutherstadt Eisleben befindet sich unmittelbar unter dem historischen Rathaus ein imposantes Denkmal, mit dem die Stadt ihren wohl berühmtesten Sohn, den Reformator Dr. Martin Luther, ehrt. Von der ersten Planung bis zur Weihe des Denkmales zum 400. Geburtstages Luthers am 10. November 1883 verging eine lange Zeit. Bereits Anfang des Jahres 1801 wurde eine Königlich-Preußische-Vaterländische-Literarische Gesellschaft in der Grafschaft Mansfeld mit dem Ziel dem Reformator Dr. Martin Luther zum 300. Jubiläum des Thesenanschlages im Jahre 1817 ein Denkmal zur errichten.

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Mansfeld – Das Denkmal Lutherbrunnen in der Altstadt

Bild: Der Lutherbrunnen in der Altstadt von Mansfeld.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Das beschauliche Städtchen Mansfeld, war der Ort, an dem der spätere Reformator Martin Luther im Schatten der Burg der einst mächtigen Grafen von Mansfeld seine Kindheit verbrachte. Luthers Vater war Hüttenbesitzer und kaufte für sich und seine Familie ein Haus in Mansfeld. Hier brachte es der Hüttenbesitzer bis zum Ratsherren. Obgleich Mansfeld seit dem Jahre 1815 die Kreisstadt des Mansfelder Gebirgskreises war, stand es immer im Schatten des weit größeren Eisleben, dem Geburts- und Sterbeort Martin Luthers1. Es gab bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts einen Versuch, in Mansfeld ein Lutherdenkmal zu errichten. Eisleben war die Kreisstadt des Mansfelder Seekreises. [↩]

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Eisleben – Das Ernst Leuschner Denkmal in der Oberen Parkstraße

Bild: Das Ernst Leuschner Denkmal in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Lutherstadt Eisleben des Ausgehenden 19. Jahrhunderts war der 1826 in Waldenburg geborene Oberbergrat Ernst Leuschner. Nach dem Zusammenschluss der ehemals fünf Mansfelder Gewerkschaften zur Mansfelder Kupferschieferbauenden Gewerkschaft im Jahre 1852 leitete Leuschner diesen Betrieb von 1862 bis zu seinem Tode 1898. Sein Verdienst besteht insbesondere darin, dass der Bergbau auf Kupferschiefer auch nach dem Leerlaufen des Salzigen Sees bei Röblingen und den daraus resultieren Wassereinbrüchen in den Schächten, aufrechterhalten werden konnte.

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Der Kyffhäuser – Die Unter-, Mittel- und Oberburg

Bilder: Reste der Mittelburg am Kyffhäuser.

Letzte Änderung am 25. November 2012 von Birk Karsten EckeIm Mittelalter befanden sich im Gebiet um den Kyffhäuser einige Königspfalzen, so zum Beispiel Tilleda oder Memleben. Die Pfalzen dienten, da die Könige zu dieser Zeit noch keine festen Herrschaftssitze hatten, als zeitweiliger Wohnsitz. Da sich das Kyffhäusergebirge unmittelbar an der Grenze des slawisch bewohnten Gebietes befand, waren zusätzliche Schutzburgen zur Sicherung der Pfalzen notwendig.

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Eisleben – Die Kriegsgedenkstätte auf dem Campo Santo – Alter Friedhof

Bild: Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Campo Santo - Alter Friedhof - in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Gleich nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges sollte auf dem freien Platz gegenüber dem Tor der Mahnung am Stadtpark ein monumentales Denkmal für die Gefallenen dieses neuen Krieges errichtet werden. Dieses Ehrenmal sollte unmittelbar nach dem Ende des Krieges – in der Propaganda des Nationalsozialistischen Regimes ENDSIEG genannt – verwirklicht werden. Vorerst gab man sich allerdings mit einfachen Ehrenmal aus Holz, denn in diesen Zeiten konnte man wirklich nicht mehr durchsetzen. Die Namen der der im Krieg gefallenen Eisleber wurden in Holztafeln eingraviert.

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Eisleben – Das Friedrich Koenig Denkmal

Bild: Das Friedrich Koenig Denkmal in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Friedrich Koenig wurde am 17.04.1774 als Sohn eines Ackerbürgers in Eisleben geboren. Hier besuchte er auch das Gymnasium, das er jedoch wegen des frühen Todes seine Vaters bald verlassen musste. Er begann bei Breitkopf und Härtel eine Lehre als Drucker und Setzer – und das bestimmte seinen ganzen weiteren Lebensweg als Erfinder und Unternehmer. Eine ausführliche Biographie des Erfinders der Buchdruckschnellpresse finden Sie hier auf dieser Internetseite: Friedrich Koenig.

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Eisleben – Das Bernhard Koenen Denkmal am Stadtgraben

Bild: Das Bernhard-Koenen-Denkmal am Stadtgraben in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Bernhard Koenen kam am 17.02.1889 in Hamburg als Sohn einer sozialistisch geprägten Arbeiterfamilie zur Welt. 1907 wurde er Mitglied der SPD, schloss sich 1917 der USPD und 1920 der KPD an. Während der Novemberrevolution 1918/1919 war er als Arbeiterrat in den Leuna-Werken aktiv. Danach machte er Karriere in der Bezirksleitung der KPD im Bezirk Halle-Merseburg und ab 1923 in der KPD-Zentrale. Ernst Thälmann berief ihn 1929 aus der Zentrale ab, weil Koenen der Strömung der Versöhnler angehörte. Von 1922 bis 1933 war Bernhard Koenen auch Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen. Während des Eislebener Blutsonntages am 13.02.1933 wurde Koenen schwer verletzt – er verlor ein Auge. Ein Arzt versteckte Koenen, der mittlerweile steckbrieflich…

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Eisleben – Das Denkmal Kamerad Martin am Breiten Weg

Bild: Denkmal Kamerad Martin am Breiten Weg in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Eisleben erlebte im 16. Jahrhundert eine erste Blüte als Bergarbeiterstadt. Graf Albrecht  von Mansfeld gründete deshalb um das Jahr 1500 unmittelbar vor den Toren der Stadt Eisleben die Neustadt. Diese neue Ansiedelung wuchs durch den Zuzug von Bergarbeitern sehr schnell, so dass sie bereits 1513 die Genehmigung zum bau einer eigenen Kirche erhielt. Graf Albrecht gliederte der Kirche St. Annen schon 1515 ein Kloster an.

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Eisleben – Das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd

Bild: Das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd in der Lutherstadt Eisleben.

Letzte Änderung am 9. Dezember 2012 von Birk Karsten EckeIn der Lutherstadt Eisleben findet der interessierte Besucher im Neubaugebiet südlich der Magdeburger Straße das Denkmal Hunt, Stolln und Grubenpferd. Das Denkmal wurde im Jahre 1998 von den Bildhauern Ute Appelt-Lillack und Siegfried Appelt erschaffen. Es symbolisiert die drei Säulen des vergangenen Mansfelder Kupferbergbaues: den Hunt, den Stollen (oder: Stolln) und das Grubenpferd. Leider hat die Substanz diese Denkmals sehr gelitten. Der Stolln ist mit einem miserabel gemachten Graffitti beschmiert und am Hunt ist eine Ecke abgeschlagen.

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Sylda – Das Gangloff Denkmal oder der Gangloff Stein

Bild: Detailansicht des Gangloffsteines in Sylda.

Letzte Änderung am 26. November 2012 von Die Menschen im Dorf Sylda – etwa 7 Kilometer nordwestlich von Hettstedt gelegen – erhalten durch einen Stein das Andenken an den in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hier ansässigen bekannten Wildschützen Johann Gottfried Gangloff. Gangloff wurde bereits zu Lebzeiten zur Legende, weil er ein äußerst besonnener und zielsicherer Schütze war. Sein Mut und seine durchdachte Wilddieberei brachte ihm die Sympathie der Landbevölkerung ein.

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Hettstedt – Der Obelisk Flamme der Freundschaft

Bild: Der Obelisk Flamme der Freundschaft in der Abenddämmerung.

Letzte Änderung am 4. Oktober 2013 von Birk Karsten EckeIn der Wipperstadt Hettstedt befindet sich – etwas abgelegen von der Fernverkehrsstraße B180 und von dieser auch nicht einsehbar – der Obelisk Flamme der Freundschaft. Der Obelisk wurde im II. Wohnkomplex – zwischen Schillerstraße, Maxim-Gorki-Straße und Heinrich-Mann-Weg – auf einem großen unbebauten Platz errichtet. Nach der gesellschaftlichen Wende in der DDR wurde über den Weiterbestand des zweifellos ideologisch vorbelasteten Denkmales ähnlich emotional diskutiert wie über das Lenindenkmal in der Lutherstadt Eisleben. Das Schicksal des Leinindenkmals ist dem Obelisken bisher erspart geblieben – bis jetzt wurde die Flamme der Freundschaft nicht abgerissen.

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