Straßberg im Harz – Das Besucherbergwerk Grube Glasebach

Bild: Im Besucherbergwerk Grube Glasebach bei Straßberg im Harz. Auf dem Bild sind eine Grubenbahn und der Förderturm zu sehen. Bild © Museum Grube Glasebach.

Der heute noch als Besucherbergwerk zugängliche Schacht Grube Glasebach wurde im Jahre 1689 erstmals erwähnt. Gewonnen wurden Erz sowie Flussspat (Calziumfluorid CaF2) als Hüttenzuschlag. 1736 wurde die Anlage erstmals stillgelegt, aber bereits 1752 wurde die Förderung wieder aufgenommen. 1762 wurde wegen zunehmeder Probleme mit der Wasserhaltung in der Schachtanlage wasserkraftbetriebene Pumpen – die Straßberger Schwingenkunst – eingesetzt. Bis dahin musste das Wasser manuell mittes Haspel und Eimer an die Oberfläche gefördert werden.

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Sangerhausen – Das Spenglermuseum

Bild: Eingangsbereich des Spengler-Museums in Sangerhausen.

Unmittelbar neben dem Bahnhof Sangerhausen befindet sich das Spengler-Museum. Herzstück des Museums ist das fast vollständige Skelett eines Altmammut, auch Steppenelefant genannt. 1930 entdeckte der Besitzer einer Kiesgrube bei Edersleben Knochen. Darüber sprach er mit dem Sangerhäuser Heimatforscher und Schreiner Gustav Adolf Spengler, der gemeinsam mit seinem Sohn die fossilen Funde ausgrub.

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Querfurt – Das Landwirtschaftsmuseum an der Burg

Bild: ... einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen ...

Der Burg Querfurt ist ein liebevoll eingerichtetes Landwirtschaftsmuseum mit vielen sehenswerten Exponaten angeschlossen. Die Landwirtschaft hatte in vergangenen Zeiten eine viel größere Bedeutung als heute. Ein größerer Teil der Menschen wohnte in ländlichen Gebieten. Zudem war der Grad der Eigenversorgung des Landes mit Lebensmitteln viel höher als heute.

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Nordhausen – Gedenkstätte und Museum im Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen

Bild: In der Gedenkstätte Konzentrationslager MITTELBAU-DORA bei Nordhausen.

Die Gedenkstätte MITTELBAU-DORA ist heute ein Ort europaweiten Gedenkens für das zutiefst menschenunwürdige System der Konzentrationslager während des Nationalsozialismus in Deutschland. Die Zeit zwischen1933 und 1945 war und ist für jeden aufrechten Deutschen die dunkelste Zeit unserer bisherigen Geschichte.

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Mägdesprung – Das Industriemuseum Carlswerk und die Fürsten von Anhalt

Bild: Das Industriemuseum Carlswerk in Mägdesprung.

„vndt damit unsere Unterthanen wiederumb etwaß nahrung zugeführet werden möge bewogen worden den Eysenstein nachsuchen zu lassen vndt darumb einen Eysenhammer anzulegen Solches Wergk aber weill es ganz neue zu erheben nicht alleine einen großen Verlag erfordert sondern auch wenn mit nutz vndt ohne schaden geführet werden soll durch Jemandes getrieben werden muß so des Handels kundig.“ Aus den Gründungsurkunden der Eisenhütte Mägdesprung

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Das Mansfeld-Museum zu Hettstedt-Burgörner

Bild: Kläubestall für Kupfererz. In diesen Kläubeställen wurde das taube Gestein manuell vom metallhaltigen Gestein getrennt.

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt im Herzen des Mansfelder Landes befindet sich im so genannten Humboldt-Schlösschen das Mansfeld-Museum. An diesem historischen Ort lernte Wilhelm von Humboldt seine spätere Frau Caroline von Dacheröden kennen, die er 1791 heiratete. Humboldt und seine Frau lebten einige Jahre in diesem Schloss.

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Bad Frankenhausen – Das Bauernkriegs-Panorama und das Monumentalgemälde von Prof. Werner Tübke

Im südlichen Vorland des Harzes befindet sich zwischen dem Kyffhäuser-Gebirge und der Stadt Bad Frankenhausen auf dem so genannten Schlachtberg das Bauernkriegs-Panorama. Auf dem Schlachtberg soll im Mai 1525 das letzte Gefecht des Bauernkrieges in Mitteldeutschland stattgefunden haben, in deren Verlauf die Bauern vernichtend geschlagen wurden. Dabei sollen etwa 6000 Bauern ums Leben gekommen sein.

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Das Besucherbergwerk DREI KRONEN UND EHRT zwischen Elbingerode und Rübeland

Bild: Impressionen vom Untertagebereich des Museumsbergwerkes DREI KRONEN UND EHRT bei Elbingerode im Harz.

Der Bergbau hat im Harz eine lange Tradition. Im Mühlental zwischen Elbingerode und Rübeland befanden sich reiche Erzlagerstätten mit Schwefelkies – auch Pyrit genannt -, die bereits seit dem Mittelalter ausgebeutet wurden. Dieser Schwefelkies war ein wichtiger Rohstoff für die technische Herstellung von Schwefelsäure und Roheisen. Vorm Bergbau auf Schwefelkies zeugt heute nur noch das Besucherbergwerk DREI KRONEN UND EHRT direkt an der Bundesstraße B27 zwischen Elbingerode und Rübeland. Das Besucherbergwerk hat am 1. November 2015 seinen Betrieb eingestellt.

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Aschersleben – Das Kriminaltechnische Panoptikum

Bild: Das Kriminaltechnische Panoptikum befindet sich im ehemaligen Untersuchungsgefängnis in Aschersleben.

Die Stadt Aschersleben hat ein besonderes Museum zu bieten: unmittelbar neben der Polizeistation in Zentrumsnähe befindet sich das Kriminaltechnische Panoptikum. In einigen Räumen des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses, das bis 1982 genutzt wurde, befindet sich seit dem Jahre 2001 eine Ausstellung über Verbrechen, Verbrecher und die Arbeit der Kriminalpolizei. An Hand interessanter Fallbeispiele wird dem Besucher einiges über die Arbeit der Kriminalisten erzählt.

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Hettstedt – Die Industrieruine ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT ZEW

Bilder: Die Ruinen des ehemaligen Betriebes ZENTRALE ELEKTROWERKSTATT - ZEW.

Der Elektrobetrieb entstand auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes III in Hettstedt – unmittelbar an der Wipper in der Nähe der Bleihütte. Im Jahre 1907 erfolgte der Bau einer elektrischen Schaltstation für die nahegelegene Kupferkammerhütte, die eine Gesamtleistung von etwa 3.000 Kilowatt hatte ((Die heute für einen Industriebetrieb nicht groß erscheinende elektrische Leistung von 3 Megawatt muss man im Kontext jener Zeit sehen. Ein Großteil der Antriebsleistung der Werkstätten wurde nach wie vor durch Dampfmaschinen zentral erzeugt und durch Transmissionsriemen auf einzelne Maschinen verteilt.)). Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Industriebetriebe innerhalb der MANSFELD wurde auch eine planmäßige Instandhaltung der Kabelführungen, Schaltanlagen und Elektromotore erforderlich. Nach Überlieferung von Zeitzeugen wurden Elektromotore im Keller des Kraftwerkes III neu gewickelt.

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Hettstedt – Der Rohsteinkran an der ehemaligen Bessemerei

Bild: Die Industrieruine Rohsteinkran auf der ehemaligen Bessemerei der Kupfer-Silber-Hütte in Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahre 2008.

An der Straße B86 zwischen Hettstedt und Großörner fällt in südlicher Richtung – unmittelbar neben der Wipper – ein großer Bockkran auf. Der Bockkran gehörte bis zur Wiedervereinigung zur so genannten Bessemerei des VEB MANSFELD KOMBINAT WILHELM PIECK. Mithilfe dieses Kranes wurde der von Rohhütten mittels Werksbahn angelieferte Rohstein, aber auch notwendige Zuschlagstoffe, in eine Bunkeranlage umgeladen.

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Hettstedt – Die Industrieruine ehemalige Großbäckerei

Bild: Die Industrieruine Großbäckerei Hettstedt. Aufnahme aus dem Jahr 2008.

Fährt man aus Richtung Meisberg nach Hettstedt, fallen am Ortseingang Hettstedt unmittelbar neben dem Kraftverkehrsbetrieb die Ruinen der ehemaligen Großbäckerei auf. Die wenigen privaten Bäcker in der ehemaligen DDR waren nicht in der Lage den kompletten Bedarf an Brot und Brötchen sowie anderen Backwaren zu decken. Insbesondere Brot und Brötchen waren hochsubventionierte Lebensmittel, deren Verkaufspreis deutlich unter den Herstellkosten gelegen haben dürfte.

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Helbra – Die Industrieruine Malakoff-Turm

Bild: Der Malakoff-Turm von Helbra ist eine der imposantesten Industrieruinen des Mansfelder Landes.

Am Ortsrand von Helbra befindet sich eine der imposantesten Industrieruinen des ehemaligen Mansfelder Reviers. Es handelt sich um den Malakoff-Turm, früher Teil der Anlage des Ernst- und späteren Walter-Schneider-Schachtes. Der Turm hat seinen Namen von Fort Malakow – einer russischen Festung auf der Halbinsel Krim. Diese Festung wurde im Krimkrieg fast ein ganzes Jahr von britischen und französischen Truppen belagert.

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Großörner – Das ehemalige psychiatrische Krankenhaus

Bild: Das ehemalige psychiatrische Krankenaus in Großörner. Aufnahme aus dem Jahre 2009.

Am Ortsausgang von Großörner in Richtung Leimbach befindet sich hinter dem ehemaligen REWE Markt in der Krankenhausstraße das aufgelassene Krankenhaus. Über die Baugeschichte des Krankenhauses ist dem Autor nichts bekannt. Die Architektur weist aber auf einen Bau der späten 1930er bzw. frühen 1940er Jahre hin. Zu Zeiten der DDR wurde der Bau als psychiatrisches Krankenhaus benutzt. Mit dem Bau des modernen Klinikums Mansfelder Land in Hettstedt wurde die Psychiatrie in Großörner überflüssig, da alle medizinischen Kompetenzen in Hettstedt konzentriert wurden.

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Friedeburgerhütte – Die Kornflaschen

Bild: Die Kornflaschen von Friedeburgerhütte.

In der Mitte der kleinen Ortschaft Friedeburgerhütte im Landkreis Mansfeld-Südharz finden sich als besondere Sehenswürdigkeit hinter dem ehemaligen Schulhaus die Reste dreier Kornflaschen. Friedeburgerhütte war früher einer der wichtigen Orte, in denen das Kupferschiefer verhüttet wurde. Die Kornflaschen sind unterirdische Getreidespeicher mit der Form einer altertümlichen Flasche.

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Eisleben und Wimmelburg – Die Industrieruine Krughütte oder Karl-Liebknecht-Hütte

Bild: Natur und Industrie nah beieinander - An der oberen Schlackenhalde der Krughütte am Weg von Eisleben nach Wimmelburg.

Die Anfänge der Krughütte In den 1860er und 70er Jahren wurden in der Umgebung der Stadt Eisleben vermehrt große Schachtanlagen zur Förderung des Kupferschiefers in Betrieb genommen. Diese Schachtanlagen, unter denen besonders die Gruben MARTIN, ERNST, SEGEN GOTTES und OTTO zu nennen sind, förderten bereits im Jahre 1875 eine Masse von 110.000 Tonnen Kupferschiefer.

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Sangerhausen – Die Halde Hohe Linde oder Thomas-Münzer-Schacht

Bild: Die Kegelhalde des Thomas-Müntzer-Schachtes bei Sangerhausen vom Wildrosenpfad aus gesehen. Die Halde ist mit Raureif bedeckt. Aufnahme vom März 2006.

Am 9. September 1951 wurde auf dem Thomas-Münzer-Schacht durch das gerade gegründete VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck nördlich der Stadt Sangerhausen mit der Förderung von Kupferschiefer begonnen. Der Schacht wurde nach dem Prediger und Bauernführer Thomas Müntzer, der im nahen Stolberg im Harz geboren wurde, benannt – allerdings in der falschen Schreibweise seines Nachnamens ((Wie es zu der falschen Namensgebung kam, ist dem Verfasser dieses Artikels nicht bekannt. Eigentlich hätte der Schacht Thomas-Müntzer-Schacht heißen müssen.)).

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Wendefurth – Die Rappbode-Talsperre im Harz

Bild: Die Rappbode Talsperre bei Wendefurth im kalten Januar 2009.

Die Rappbode Talsperre ist mit ihrer Höhe von 106 Meter und einer Länge von 415 Meter die größte Talsperre in Deutschland. Im Jahr 1938 wurde nach langjähriger Planung mit dem Bau begonnen, allerdings wurden schon vier Jahre später die Bauarbeiten aufgrund des Krieges gestoppt. Der Bau wurde dringend nötig, da es im Jahreswechsel 1925/26 zu einem der größten Hochwasser im Bereich der Bode gekommen war. In der noch jungen DDR wurde das Bauvorhaben schnell wieder aufgenommen und noch auf die Versorgung des in der DDR gelegenen Teils des Harzes adaptiert.

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Mansfeld – Das Wipperliese oder Hasselbach Viadukt

Bild: Der Wipperliese Viadukt oder Hasselbach Viadukt in Mansfeld.

Die Bundesstraße B86 wird im Bereich des Ortes Mansfeld von einem imposanten Viadukt überspannt. In den Jahren zwischen 1913 und 1920 wurde eine etwa 20 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Klostermansfeld durch das Wippertal bis nach Wippra im Unter- oder Südharz gebaut. Damit wurde der Holztransport aus dem waldreichen Wippertal deutlich vereinfacht.

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Hettstedt – Die Eisenbahnbrücke Schmalgrundviadukt oder Schmalzgrundbrücke

Bild: Die Eisenbahnbrücke Schmalzgrundviadukt in Hettstedt.

Bis in das späte 19. Jahrhundert wurde das Kupferschiefer, aber auch die zu seiner Verhüttung erforderlichen Brennstoffe, mittels Pferdefuhrwerken von den Schächten zu den verschiedenen Hüttenbetrieben transportiert. Die Steigerung der Fördermengen und auch die Ansiedelung von Verarbeitungsbetrieben für das aus dem Kupferschiefer gewonnene Kupfer im 19. Jahrhundert machte die Erschließung neuer und effizienterer Transportwege erforderlich.

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Hettstedt – Das Industriedenkmal Breite Umkehr Walzwerk

Bild: Das Breite Umkehr Walzwerk. Walzen von Kupfer-Nickel-Blechen. Das glühende Vormaterial passiert das Walzgerüst.

Die ehrgeizigen Pläne des Deutschen Kaisers Wilhelm II. in Bezug auf den Aufbau einer Kriegs- und Handelsmarine in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ließen den Bedarf an dicken und breiten Blechen stark ansteigen – aber kein Walzwerk im Deutschen Reich war damals in der Lage, breitere Bleche als 3700 mm zu liefern. Die Geschichte des Breiten Umkehr-Walzwerkes begann im Jahre 1907, als sich die Mansfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft auch deshalb entschloss, neben den bereits existierenden Halbzeugwerken in Eberswalde und Rothenburg an der Saale ein neues Kupfer- und Messingwerk in Hettstedt zu errichten.

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Endorf im Harz – Die Turmwindmühle

Bild: Die Windmühle von Endorf.

Endorf gehört zur Stadt Falkenstein im Harz und liegt abseits der stark befahrenen Touristenstraßen, die schnell in den Harz hinein – und auch genau so schnell wieder heraus führen. Die Turmwindmühle liegt nur wenig abseits des Dorfes an der Landstraße Richtung Neuplatendorf und Gartenhaus. Die Mühle hat eine lange Geschichte. Die heute noch existierende Windmühle wurde im Jahre 1857 durch Johann Gottlieb Claus errichtet, allerdings als Ersatz für eine ältere, die einem Feuer zum Opfer fiel.

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Volkmannrode – Das Rügegericht und die Wüste Kirche

Bild: Die Gerichtshütte des Rügegerichtes zu Volkmannrode.

An der Landstraße zwischen den Dörfern Stangerode und Abberode im Unterharz liegt auf einem sanften Hügel über dem Flüsschen Eine das Rügegericht Volkmannrode. Im Mittelalter stand hier der heute wüste Ort gleichen Namens. Von Volkmannrode sind heute noch die Reste eines aus Stein gemauerten Turmes und eine kleine Hütte, die als Gerichtsstätte diente, erhalten. Volkmannrode zählt zu den zahlreichen mittelalterlichen Wüstungen im Unterharz.

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Steigra – Der Schwedenring oder das Riesenlabyrinth Trojaburg

Bild: Das Riesenlabyrinth Trojaburg bei Steigra.

Die Trojaburg von Steigra ist wahrscheinlich das einzige erhaltene Riesenlabyrinth in Deutschland. Die Entstehungszeit dieses Labyrinthes ist nicht datierbar. Der Name Schwedenring weist auf die Erbauung im Dreißigjährigen Krieg hin. Tatsächlich gibt es in Schweden einige dieser Labyrinthe.

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